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Kg Ruet-Wiss Okerke
Karnevalisten vermessen ihre Eiche und ihr Mariechen

Mönchengladbach. Vor 30 Jahren pflanzte die KG Ruet-Wiss Okerke vor dem Nutria-Gehege eine Eiche. Die Nager sind inzwischen ausgezogen und vor der Eiche wohnt ein Nerz. Der Baum steht noch immer und wird jedes Jahr ein Stück dicker. Darum kommen die Mitglieder der Gesellschaft regelmäßig in den Tierpark und messen dem Umfang. Der wird dann in Geld umgerechnet und an einen guten Zweck gespendet. "Ihr habt eine prima Session hingelegt, die viel Spaß gemacht hat", lobte Ruet-Wiss-Chef Helmut Deden das noch amtierende Prinzenpaar Peter und Janie Homann.

"Wir haben früher in Odenkirchen gewohnt und kennen hier im Tierpark jeden Winkel", erzählte Prinzessin Janie. Prinz Peter lenkte seinen Blick über den Tierpark hinaus und sah hinter dem Zaun das Gymnasium. "Das ist meine alte Schule", schwelgte er in Erinnerungen. Natürlich kennt sich auch das designierte Prinzenpaar Michael und Monika Eßer im Tierpark aus. "Die Eichenmessung ist eine schöne Tradition", sagt der Prinz in Lauerstellung.

Die beiden fühlten sich an ihre Heimat erinnert. Ihre Gesellschaft, die KG Immer lustig Holt, ist nämlich auch Pate einer Eiche. Zur Eichenmessung schaut auch stets Karnevalsboss Bernd Gothe vorbei. Er nutzte die Gelegenheit, um zu mahnen, bei der aktuelle Flüchtlingsdebatte nicht die Bedürftigen und Senioren in Deutschland zu vergessen. Auch sie verdienen Unterstützung. Seine Idee war es dann auch, nicht nur die Eiche, sondern auch das Odenkirchener Mariechen Sabrina Lichtenhahn zu vermessen.

Das Ergebnis: Beide zusammen haben einen Umfang von 2,30 Metern. Weil der amtierende Burggraf Lothar Erbers bei der Vermessung verhindert war, legte sein designierter Nachfolger Dietmar Wirt Hand an das Maßband.

(cli)
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