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Bethesda
Marienschüler werden zu Lebensrettern

Bethesda: Marienschüler werden zu Lebensrettern
Die zwölfjährige Danice trainiert unter den aufmerksamen Blicken von Bernd Dohmen. FOTO: Rietdorf
Mönchengladbach. Drücken, drücken - drücken, bis der Arzt kommt. 5000 Menschenleben könnten jedes Jahr in Deutschland gerettet werden, wenn mehr Menschen die Reanimationstechniken, vor allem die Herzdruckmassage, beherrschen würden.

Neunzig Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs der Bischöflichen Marienschule konnten jetzt im Evangelischen Krankenhaus Bethesda der Johanniter unter fachkundiger Anleitung die Grundlagen der Wiederbelebung erlernen. "Es geht darum, die acht Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes zu überbrücken", erklärt Bernd Dohmen, Notfallmediziner und Chefarzt der Anästhesie des Bethesda. Schon nach drei bis fünf Minuten führt ein Herzstillstand zur Hirnschädigung. Deshalb ist schnelles Handeln so wichtig. Die Marienschüler eigneten sich die notwendigen Handgriffe rasch an. Und können so zu Lebensrettern werden - so wie Danice (12), die unter den aufmerksamen Blicken von Dohmen trainierte.

(arie)
 
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