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Mönchengladbach
Bedrohlicher Windwirbel über Geistenbeck

Mönchengladbach: Hätte Windwirbel über Geistenbeck Tornado werden können?
Ein bis zwei Minuten bewegte sich diese Trichterwolke über Geistenbeck. Ludger Horstmann hat das seltene Spektakel mit seiner Kamera festgehalten. FOTO: Ludger Horstmann
Mönchengladbach. Dieses Bild sorgt für Gesprächsstoff: Hätte das ein gefährlicher Tornado werden können? Oder war es nur eine seltene Wolkenverwirbelung?

Ludger Horstmann hat die "Windhose" ohne Bodenhaftung am Dienstagnachmittag um 15.09 Uhr in Geistenbeck entdeckt und aufgenommen. Er stand an der Schroffstraße mit Blickrichtung Osten. "Meine Kamera habe ich immer dabei", sagt der Mönchengladbacher. Ein Glück.

So konnte Ludger Horstmann den bedrohlichen Wirbel, der ständig in Bewegung war und sich drehte, festhalten. "Nach ein bis zwei Minuten war das ganze Spiel vorbei", berichtet er. Bevor sich der rotierende Wolkenrüssel bildete, habe es ordentlich geregnet, erinnert sich der Hobbyfotograf.

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Meteorologen sprechen bei diesem Phänomen von einer Trichterwolke (Funnel Cloud). Eine Trichterwolke ist der sichtbare Teil einer rotierenden Luftsäule, die manchmal bei starken Gewittern zu beobachten ist.

Experten sagen, dass sich die Trichterwolke jederzeit bis zum Boden ausweiten kann. Dann wird es richtig gefährlich. Wenn der Trichter Bodenkontakt aufgenommen hat, wird nämlich von einem Tornado gesprochen.

(gap)
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