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Feuerwehr
Sechs Notfallsanitäter ausgebildet

Mönchengladbach. Kommt es zu einem schweren Unfall oder zu einem Brand, dann sind die Kameraden der Feuerwehr oft die ersten, die am Einsatzort eintreffen. Im schlimmsten Fall müssen sie Leben retten. Dafür hat die Feuerwehr Rettungsassistenten in ihren Reihen, die professionell und manchmal eigenverantwortlich handeln müssen. Um ihre Arbeit zu verbessern und sie noch praxisorientierter anzuleiten, wurde per Gesetz festgelegt, dass die Feuerwehr eine bestimmte Anzahl Notfallsanitäter in ihren Reihen haben muss.

Für die Mönchengladbacher Feuerwehr bedeutet dies, dass sie 127 Notfallsanitäter ausbilden muss. Die ersten sechs Florianer haben diese Ausbildung nun absolviert. "Bis Ende 2020 können sich Rettungsassistenten, die mindestens fünf Jahre im Beruf tätig sind, zu Notfallsanitätern fortbilden lassen. Wir haben nun damit begonnen", sagt Feuerwehrchef Jörg Lampe. Am Ende eines 14-tägigen Lehrgangs standen zwei Prüfungstage. Dabei mussten die Sanitäter internistische, neurologische und traumatische Notfallsituationen meistern.

Die ausgebildeten Notfallsanitäter dürfen damit Maßnahmen durchführen, die vorher nur Notärzten vorbehalten waren. Ziel der Ausbildung ist es, den Opfern von Unfällen und Bränden noch schneller helfen zu können. Das für die Feuerwehr neue Berufsfeld wird künftig ein Teil der Ausbildung zum Feuerwehrmann sein. "Die ersten Lehrgänge sind der Start in die Zukunft", sagt Lampe. Als erste Notfallsanitäter nahmen nun Marcel Bohnen, Dominik Fengler, Dirk Gillessen, Jörg Schubert, Simon Topüth und Sebastian Willer die Urkunden von Dezernent Hans-Jürgen Schnaß entgegen.

Durch zwei weitere Lehrgänge wird die Feuerwehr bis Jahresende insgesamt 18 Notfallsanitäter haben.

(cli)
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