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Xbox-Finale
Wie Dirk Houben in Amerika Vize-Weltmeister wurde

Mönchengladbach. Er ist kein Zocker - und doch machte ihn die Spielekonsole Xbox in Redmond (USA) zum Vize-Weltmeister von Microsoft. Und das hat viel mit Sänger Peter Maffay und ein ganz bisschen mit Kicker Lukas Podolski zu tun. Aber der Reihe nach. Dirk Houben (42) ist gebürtiger, aktueller und bekennender Mönchengladbacher. Viele kennen ihn aus den Karnevalssälen, in die er als Mitglied der Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach einzieht. Im wahren Leben ist Dirk Houben Verkäufer und Trainer. Er schult Mitarbeiter im Saturn-Markt an der Kölner Maybachstraße und er klärt Kunden die Vorzüge der Xbox.

Microsoft schrieb einen weltweiten Wettbewerb aus, um die besten Zocker und die besten Verkäufer im eigenen Unternehmen aufzuspüren und zu belohnen. Im Kölner Saturn sprach Dirk Houben Sänger Peter Maffay an, der sich bereitwillig in Houbens interne Bewerbungsstrategie einbinden ließ. Der deutsche Landeswettbewerb war ausgerechnet im Kölner Rhein-Energie-Stadion, und dann auch noch in der Lukas-Podolski-Loge. Doch die brachte dem Borussia-Anhänger Houben Glück. Er setzte sich vor den Augen der deutschen Microsoft-Jury gegen alle anderen durch und qualifizierte sich damit für das Weltfinale in den USA. Das wurde zu einer beeindruckenden Dienstreise. Denn im Headquarter von EA Sports in Vancouver sah Houben, wie die Charaktere und Spielzüge von Fifa 16 erdacht und programmiert werden. In der Microsoft-Zentrale in Redmond trat Houben gegen neun Mitbewerber an. Er setzte sich gegen alle durch - nur die brasilianische Kollegin bekam mehr Punkte. "Damit bin ich sozusagen Vize-Weltmeister", sagt Houben und freut sich, dass er Microsoft Deutschland so gut vertreten hat. "Die Erfahrungen, die ich in Kanada und in den USA gemacht habe, sind unbeschreiblich", sagt er.

RALF JÜNGERMANN

Quelle: RP
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