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Sozialverband Vdk
Zwei Vereine für vorbildliche Inklusionsarbeit ausgezeichnet

Mönchengladbach. Zum Thema Integration gibt es inzwischen fast mehr Preise als mögliche Preisträger. Einer davon ist der Integrationspreis des Sozialverbands VdK, der im Carl-Orff-Saal der Musikschule nun zum dritten Mal vergeben wurde. Die Jubilare des mit Verspätung überreichten Inklusionspreises 2015 kamen ausschließlich aus dem Bereich der Förderung Hörgeschädigter. Claudia Möller und Ernst-Norbert Möller-Heinrich vom Verein der Hörgeschädigten konzentrieren sich bei ihrer Arbeit vor allem darauf, die Probleme Tauber und schlecht Hörender in der breiten Öffentlichkeit besser bekannt zu machen und so ihre Akzeptanz und Integration zu fördern. Das tun sie durch ihre jeweils am zweiten Samstag des Monats stattfindenden Veranstaltungen, in denen sich Betroffene über Unterstützungsangebote und anderes informieren können.

Des Weiteren konnte Renate Peters vom Bund der Gehörlosen den VdK-Integrationspreis entgegennehmen. Dieser zielt mit seinen Angeboten ebenfalls darauf ab, Gehörgeschädigte aus ihrer Isolation herauszuholen und ihnen die Möglichkeit zu geben, mit Mitbetroffenen in Kontakt zu treten. Unter anderem schaffte es der Bund der Gehörlosen in Mönchengladbach, fast alle seine Mitglieder mit einem Schreibtelefon auszustatten.

Neben der Ehrung der Preisträger durften die Gäste einem Vortrag über die politische Umsetzung und Wertschätzung von Inklusionsvorschriften lauschen.

Der VdK ist mit 1,8 Millionen Mitgliedern bundesweit nach eigenen Angaben der größte Sozialverband Deutschlands.

(phue)
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