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Mönchengladbach
Beim Schützenfest im Westend gibt es auch völlig ruhige Momente

Mönchengladbach: Beim Schützenfest im Westend gibt es auch völlig ruhige Momente
Die Fahnen schreiten die Front des Schützenzuges ab. FOTO: Raupold
Mönchengladbach. Die St. Josef-Bruderschaft Westend gehört zu den kleineren im Bezirksverband. Ihr Schützenfest ist deshalb aber nicht minder schön und hat seine ganz besonderen Momente. So luden die Westender Schützen zum Auftakt 150 Senioren ins Festzelt ein. Von Christian Lingen

Unter ihnen verlosten die Schützen eine Stadtrundfahrt für 40 Personen. "Wir möchten es den Senioren ermöglichen, zu Orten in der Stadt zu kommen, wo sie sonst vielleicht nicht hinkommen", sagt Präsident Hans-Peter Thönes.

Zu den ruhigen Momenten gehört der Große Zapfenstreich auf dem Hommersplatz. Dort versammelten sich die Schützen am Samstagabend. Bei der Kranzniederlegung gedachten sie der verstorbenen Mitgliedern der Bruderschaft, beteten gemeinsam das "Vater unser" und die Kapellen spielten "Ich hatt' einen Kameraden". Mitten im Trubel der lauten Stadt wurde es für wenige Minuten völlig still. Schützenfest ist eben mehr als Marschmusik. Die spielte dann wieder bei der Serenade für die Majestäten des vergangenen Jahres.

So weit ist Klaus Erdkamp noch nicht. Er ist zum dritten Mal König seiner Bruderschaft und darf sich daher Kaiser nennen. "Es fühlt sich nicht anders als sonst, aber es ist eine große Ehre, dieses Amt zu bekleiden", sagt er. Auch Joachim Nennen ist ein Kaiser. Er ist zum dritten Mal Jungkönig. "2009 waren wir beide schon einmal die Majestäten", erinnert sich Klaus Erdkamp. Er wollte eigentlich erst in vier Jahren Kaiser werden. Als er hörte, dass der Jungkönig von 2009 in diesem Jahr Kaiser wird, verlegte er sein großes Ziel einfach vor. Und ein Ende ist nicht in Sicht. "Beim Stadtschützenfest möchte ich Bezirkskönig werden. Und wenn meine Bruderschaft mich braucht, mache ich auch ein viertes Mal den König", sagt Klaus Erdkmap.

Freuen durften sich auch andere Bruderschaftler. Sabine Holter, Jack Hennen und Andrea Sommer erhielten von Bezirksbundesmeister Horst Thoren den Hohen Bruderschaftsorden. Zu Hauptmännern wurden Daniel Hellenbrand und Christian Schmitz ernannt.

Quelle: RP
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