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Mönchengladbach
Stadtsparkasse spendet für die Aids-Hilfe

Mönchengladbach. Die Aids-Hilfe Mönchengladbach/Rheydt hat von der Stadtsparkasse 10.000 Euro für ein Fahrzeug erhalten. Das Geld stammt aus dem PS-Zweckertrag der Stadtsparkasse Mönchengladbach. Das PS-System funktioniert so: Ein Sparkassenkunde kauft einige Lose. Von dem Betrag für die Lose geht ein großer Teil in die Gewinne der Verlosung. Ein kleinerer Teil geht an die Sparkasse und damit in den PS-Zweckertrag. Aus diesem Zweckertrag können dann Summen für wohltätige Zwecke ausgeschüttet werden, erklärt Burkhard Wingerath, Geschäftsstellenleiter der Sparkasse am Alten Markt. Von Jana Kosky

Bereits mehrmals spendete die Sparkasse an die Aids-Hilfe, vor dem Auto gab es etwa einen Computer und ein iPad. Dirk Peters, Geschäftsstellenleiter der Filiale am Bismarckplatz, erzählt: "Die örtliche Nähe gab den Ausschlag zur Spende an die Aids-Hilfe, auch bei vorherigen Spenden schon. Wir als Sparkasse möchten unseren Beitrag im lokalen Bereich leisten."

Das Auto, ein Renault Kangoo, wird in beiden Arbeitsschwerpunkten der Aids-Hilfe genutzt: sowohl in der Prävention, als auch in der Klientenbetreuung. Für die Präventionsarbeit wird das Fahrzeug vor allem als Transporter genutzt, damit das ganze Material, Stehtische und Pavillon von einer Schule zur nächsten oder vom Kindergarten wieder in die Altstadt transportiert werden kann. Bei der Klientenbetreuung werden diese zum Arzt oder zu Ämtern gefahren, da sie wegen gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr selber fahren können. "Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Klienten nicht zu sehr verwöhnen und sie den Fahrservice als selbstverständlich annehmen", sagt Robert Lierz, Diplom Sozialpädagoge und unter anderem für die Begleitung zuständig. Er nahm die Spende mit Vorstandsmitglied Heinz Herbert Paulus entgegen.

Allerdings ist auch die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht immer möglich, da durch die psychische Belastung durch die Krankheit Panikattacken ausgelöst werden können. Früher mussten die Klienten teilweise mit den Privatautos der Mitarbeiter gefahren werden, was auch aus Versicherungsgründen nicht einfach ist. Mit dem neuen Auto können nun auch die Ehrenamtler nach Absprache damit fahren. Das Problem: vor der Aids-Hilfe-Stelle ist fast nie ein Parkplatz frei. "Manchmal muss man dann auch mal durch die Straßen laufen und das Fahrzeug suchen", erzählt Lierz.

Quelle: RP
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