| 00.00 Uhr

Mönchengladbach
Stadtsparkasse stellt sich auf die Smartphone-Generation ein

Mönchengladbach. 360 Schüler nahmen am Abschluss der Reihe "Mäuse, Moos und mehr" teil. Von Angela Rietdorf

Beacon Tim sendet: "Geldautomat ist ausgefallen, die nächste Filiale wird angezeigt." Handy Jeanette empfängt die Information und benachrichtigt seine Besitzerin per Push-Nachricht. Mit einem interaktiven Spiel führt Jens Schallenburger von der Stadtsparkasse den Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs, die am Vortrag der Mäuse-Moos-und-mehr-Reihe von RP und Stadtsparkasse teilnahmen, die neuesten Möglichkeiten der mobilen Kundenkommunikation vor. Die Schüler nehmen es gelassen - sie gehören zu der Generation, die ohnehin mindestens 50 Prozent ihrer Online-Aktivitäten per Smartphone abwickelt.

360 Schülerinnen und Schüler mitsamt ihren Lehrerinnen und Lehrern waren für die Veranstaltungen angemeldet, mit denen die Reihe zur finanziellen Bildung ihren Abschluss fand. Die Veranstaltungen drehten sich um Daten und Internet, Apps und mobile Kommunikation. Weil das Smartphone zum unentbehrlichen Instrument und sein Besitzer im Durchschnitt alle zwölf Minuten auf das Display schaut, nutzen auch die Finanzinstitute gern und immer häufiger die Möglichkeiten, die die mobile Kommunikation bietet. Die Sparkassen-App zum Beispiel ermöglicht den Nutzern den mobilen Zugriff auf die Kontodaten oder das Sparen per Klick. Mit dem Kontowecker werden Umsätze per Push-Nachricht gemeldet. Die nächste Filiale und der nächste Geldautomat werden angezeigt, Pre-paid-Handys können über die App aufgeladen werden. Wichtig ist der SSK weiterhin der persönliche Kontakt zum Kunden.

Mit den neuen Beacon-Sendern geht die SSK einen Schritt weiter. Beacon ist das englische Wort für Leuchtfeuer. Diese Leuchtfeuer-Technik erlebten die Schüler noch spielerisch, aber sie wird auch erfolgreich eingesetzt. Der Beacon-Sender ist beispielsweise in der SSK-Hauptstelle angebracht und sendet Informationen auf die Smartphones der Nutzer im Umkreis. Allerdings nur, wenn Funktionen wie Bluetooth oder standortbezogene Nachrichten freigegeben wurden. Dann erhalten Kunden, wenn sie in der Nähe des Senders sind, die Informationen, die im Internet dazu hinterlegt wurden. "Ein Viertel der Kunden reagiert im Durchschnitt auf die Nachrichten", erklärt Schallenburger. Deshalb soll das Angebot ausgeweitet werden. Auch ein zukünftiger Einsatz im Immobilienbereich ist denkbar: "Ein Kunde geht an einer Immobilie vorbei, die zum Verkauf steht, wird darüber informiert und kann sich auch das entsprechende Exposé ansehen." Bei aller Euphorie über die Chancen der digitalen Welt appelliert der Bankfachmann: "Der mobile Mehrwert ist super, aber vergesst die Realität nicht."

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Mönchengladbach: Stadtsparkasse stellt sich auf die Smartphone-Generation ein


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.