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Mönchengladbach
Stadtsportbund informiert bei Frauenaktionstagen

Mönchengladbach. Die Dachorganisation der Mönchengladbacher Sportvereine stellt heute Nachmittag Angebote für Frauen vor.

Gut die Hälfte der europäischen Frauen zwischen 16 und 30 Jahren treibt Sport. Das hatte eine Umfrage des Sportartikelherstellers Nike ergeben: Von den neun befragten Nationen zeigten sich die deutschen Frauen als die sportlich Aktivsten (67 Prozent). Die beliebtesten Sportarten der deutschen Frauen: Fitnesstraining (37 Prozent), Schwimmen (36 Prozent), Aerobic (34 Prozent) und Laufen (29 Prozent). Im Rahmen der Frauenaktionstage zeigt der Stadtsportbund, was der organisierte Sport in der Stadt den Frauen und Mädchen zu bieten hat.

Am heutigen Freitag präsentiert sich die Dachorganisation der Mönchengladbacher Sportvereine von 14 bis 18 Uhr im Ladenlokal an der Friedrich-Ebert-Straße 45 mit den Sportangeboten für Frauen: Dazu gehören unter anderem die Sportkurse im Bereich des Figur-, Fitness- und Gesundheitstrainings, Sport für Seniorinnen sowie Sport im Verein.

Helle, freundliche Badatmosphäre, wohltemperiertes Wasser und eine von Frauen betreute Sporteinheit: Das sind die Rahmenbedingungen für das Angebot "Schwimmen für Frauen" des Mönchengladbacher Schwimmvereins 1901 jeweils sonntags in der Zeit von 15.15 bis 17.15 Uhr im Hallenbad Rheindahlen. Ausschließlich Frauen ist hier die Gelegenheit gegeben, in geschützter Umgebung zu schwimmen, zu entspannen und sich auszutauschen.

Mädchen und Frauen sind in den Entscheidungs- und Führungspositionen der Sportvereine und -verbände noch immer unterrepräsentiert. Das Landesprogramm "Mehr Chancen für Mädchen und Frauen im Sport" fördert seit 1996 das Engagement von Mädchen und Frauen im Sport. Es unterstützt sie bei ihrem Wunsch, ihre Bewegungsbedürfnisse auszuleben, stärkt sie bei der Durchsetzung ihrer Interessen und Vorstellungen im Sport und motiviert sie für die Übernahme von Führungsaufgaben in Vereinen und Verbänden.

Der organisierte Sport in NRW gilt seit langem als führend bei der Entwicklung und Umsetzung von präventiven Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport. Im Rahmen seiner Kampagne "Schweigen schützt die Falschen" gibt der Stadtsportbund konkrete Hilfestellung, das Thema zu enttabuisieren, präventiv tätig zu sein sowie in Krisen- und Verdachtsfällen Orientierung zu geben.

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