| 00.00 Uhr

Mönchengladbach
Staus bei Spielen von Borussia: Stadt erarbeitet Konzept

Mönchengladbach. Lange Staus auf den Autobahnen, nur im Schritttempo vorwärts kommende Fahrzeuge, Ärger bei den Anreisenden und den Anwohnern innerstädtischer Straßen: Das sind die widrigen Begleitumstände bei den meisten Heimspielen von Borussia Mönchengladbach.

Seit Jahren arbeiten Stadt und Borussia daran, die Situation zu verbessern. Deshalb hat die Parkplatz-Gesellschaft - ein Gemeinschaftsunternehmen von Stadt und Borussia - bei einem Verkehrsexperten ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Erste Vorschläge liegen jetzt vor: So könnte zum Beispiel der Busverkehr an Spieltagen über die Aachener Straße geführt werden, die dann für den anderen Autoverkehr gesperrt wird. Oder auch die Nutzung des Standstreifens auf der Autobahn für anreisende Fußballfans. Auch eine Fußgängerbrücke für die Hennes-Weisweiler-Allee könnte Thema werden. Planungsdezernent Gregor Bonin dämpft Erwartungen, die von einer zeitnahen Umsetzung ausgehen. "Alle Vorschläge sind erst einmal Denkmodelle und dienen als Grundlage, darüber zu sprechen. Wir müssen zum Beispiel wissen, wohin der Autoverkehr fließen wird, wenn auf der Aachener Straße für eine bestimmte Zeit nur Busse fahren würden. Und bei den Autobahnen sind wir gar nicht Herr des Verfahrens. Derzeit gibt es noch mehr Fragen als Antworten." Es werde bis 2018 dauern, bis es einen Arbeitsplan gebe. Bonin: "Vorher lässt sich nicht Schlüssiges sagen."

(web)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Mönchengladbach: Staus bei Spielen von Borussia: Stadt erarbeitet Konzept


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.