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Mönchengladbach
Stephan Habrich AfD

Mönchengladbach: Stephan Habrich AfD
Stephan Habrich: Tendiert in der Ausrichtung zu Frauke Petry. FOTO: AfD
Mönchengladbach. Er ist die große Unbekannte in der Mönchengladbacher Politik. Dies ist zwar nichts Ungewöhnliches für eine noch junge Partei. Doch während etwa die AfD-Kandidatin Viola Walendy in der Bezirksvertretung Nord politisch aktiv ist und die Alternative für Deutschland auch bereits über ein Ratsmandat verfügte, hat Stephan Habrich vor seiner Kandidatur nie etwas mit der aktiven Politik zu tun gehabt. Er ist 41 Jahre alt, Rettungsassistent, in Rheydt geboren, verheiratet, er hat einen Sohn und gibt als Hobbys Segeln und Fotografieren an. Das sind die Fakten zu seiner Person.

Oktober 2014 trat Habrich der AfD bei, weil er, wie er sagt, nicht länger ansehen wollte, wie die rot-grüne Landesregierung das "schöne NRW kaputt regiert". Wer ihn befragt, hört zahlreiche Positionen, die typisch für AfD-Argumentationsketten sind. Etwa, dass viele Politiker "etablierter" Parteien eher einer bestimmten Lobbypolitik folgen und sich nicht um die "wahren Sorgen der Bürger" kümmern. Oder dass sich die großen Parteien "kaum noch voneinander unterscheiden".

Habrich kritisiert die Schulpolitik und die Innere Sicherheit in NRW. In der AfD sei ihm die politische Ausrichtung von Frauke Petry näher, und den Richtungsstreit, den die Alternative derzeit austrägt, will Habrich nicht überbewertet wissen. Das sei kein Streit, sondern eher eine "lebendige Diskussionskultur". Vorsichtig gibt er sich, wenn er auf die Aussagen von Björn Höcke und das Parteiausschlussverfahren gegen den AfD-Rechtsaußen angesprochen wird. Einigen Höcke-Aussagen stehe er kritisch gegenüber, sagt Habrich. 

Quelle: RP
 
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