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Mönchengladbach
Sternwarte: Astronomietag im Zeichen des Mondes

Mönchengladbach. Es ist zweifelsfrei die Woche der unendlichen Weiten. Am Montag startete im kasachischen Baikonur die Mission "ExoMars" der Europäische Raumfahrt Agentur ESA. Am Mittwoch wäre Caroline Herschel, die Entdeckerin vieler Kometen, Sternenhaufen und kosmischen Nebel 266 Jahre alt geworden. Kommenden Samstag steht der nächste Höhepunkt an. Unter dem Motto "Faszination Mond - die lange Nacht der Luna" laden die deutschen Sternwarten zum bundesweiten Astronomietag ein und auch das Gladbacher Observatorium auf dem Gelände des Wasserwerks Rheindahlen macht mit. Von Christian Lingen

Vier Tage vor Vollmond erscheint der Mond besonders hell am Nachthimmel und lässt sich daher perfekt beobachten. Schon mit bloßem Auge und Fernglas sind Feinheiten auf der Oberfläche zu erkennen. Mit Hilfe des Blicks durch eines der Teleskope des Astonomischen Arbeitskreises, der die Sternwarte betreibt, wird der Blick auf den Nachbarn der Erde ein Genuss für alle Himmelsgucker. Dank des bevorstehenden Vollmonds kann man sich dem Mond nahe fühlen. Neben Vorträgen gibt es Informationen zum Sternenhimmel über Mönchengladbach. Außerdem bietet sich den Besuchern die Gelegenheit, einen Blick durch die Teleskope zu wagen. Alle Angebote des Abends werden wiederholt, so dass niemand etwas verpasst. Zusätzlich zur Sternwarte öffnet das archäologische Museum im Wasserturm auf dem Gelände.

Los geht es am Samstag um 19.30 Uhr. Geöffnet ist bis 24 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wer mag, kann im Aufenthaltsraum eine Spende zum Erhalt der Sternwarte tätigen. Parkmöglichkeiten gibt es an der benachbarten Bezirkssportanlage. Die Sternwarte befindet sich am Wasserwerk, Mennrather Straße 80.

Quelle: RP
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