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Mönchengladbach
Straßensperrungen am 1. Mai

Mönchengladbach: Straßensperrungen am 1. Mai
Die Karte zeigt den Streckenverlauf der NPD-Demonstration. FOTO: Johannes Jungilligens
Mönchengladbach. Am 1. Mai finden in der Gladbacher Innenstadt mehrere Demonstrationen statt, unter anderem von der NPD und mehrere Gegendemonstrationen. Autofahrer müssen sich auf Behinderungen einstellen, und auch im öffentlichen Personen- und Nahverkehr wird es Beeinträchtigungen geben.

Die Demonstrationen finden zwischen 11 und 20 Uhr statt, so die Polizei. In dieser Zeit sei mit Behinderungen zu rechnen. Die Veranstaltungen finden schwerpunktmäßig rund um den Hauptbahnhof und in der Innenstadt sowie in Eicken statt. Die Polizei werde mit starken Kräften im Einsatz sein, hieß es. 

NPD-Verbotsantrag - ein riskantes Unterfangen FOTO: dapd, Nigel Treblin

Ab 9 Uhr am Freitag richtet die Polizei mehrere Straßensperrungen ein. Betroffen sind:

  • Hindenburgstraße ab Krefelder Straße
  • Breitenbachstraße
  • alle Zufahrten von der Lürriper Straße in Richtung Hauptbahnhof
  • alle Zufahrten in den Innenstadtbereich und nach Eicken vom Bismarckplatz, Lüpertzenderstraße, Aachener Straße, Sandradstraße, Viersener Straße, Parkstraße, Hohenzollernstraße bis zur Sachsenstraße
  • alle Nebenstraßen in Richtung Eicken bis hin zur Unterführung Hindenburg-/ Krefelder-/ Neusser Straße.

Nur Personen mit nachweislich berechtigtem Interesse - zum Beispiel Anwohner - dürfen während der Demonstrationen in diesen Bereich fahren. 

NPD-Demo in Duisburg: Prügelei zwischen Linken und Rechten FOTO: Christoph Reichwein

Darüber hinaus werden an folgenden Straßen Halteverbotszonen eingerichtet:

  • Regentenstraße
  • Heinrich-Sturm-Straße, einschließlich beider Pendlerparkplätze und des Tunnels auf der Rückseite des Hauptbahnhofes
  • Eickener Marktplatz

Die Halter der dort parkenden Fahrzeuge werden gebeten, an diesem Tag ihr Fahrzeug an einer anderen Stelle abzustellen. Die genannten Halteverbotszonen müssen ab 6 Uhr am 1. Mai frei sein, so die Polizei. Fahrzeuge, die danach noch dort parken sollten, werden abgeschleppt.

Fotos: 200 Meerbuscher protestieren friedlich gegen eine NPD-Demo FOTO: Ulli Dackweiler

Sollte die aktuelle Situation am 1. Mai es erfordern, will die Polizei innerhalb der Sperrzone weitere Sperrungen einrichten. Man werde sich aber bemühen, den Durchgang für Fußgänger möglichst lange zu gewährleisten, so die Polizei. Sobald ein bestimmter Bereich einsatzbedingt auch für Fußgänger abgesperrt werden muss, können nur noch Personen, die ein berechtigtes Interesse nachweisen können, die polizeilichen Sperrstellen passieren. Dazu gehören insbesondere Anwohner und deren Gäste. Um unnötige Verzögerungen und Beeinträchtigungen zu vermeiden, werden diese gebeten, ihren Personalausweis mitzuführen und den Polizeikräften vorzulegen.

Alle übrigen Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Veranstaltungsraum weiträumig zu umfahren. Die Polizei wolle sich bemühen, die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, hieß es.

Für konkrete Nachfragen wird ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist am Donnerstag, 30. April in der Zeit von 12 bis 20 Uhr und am Freitag, 1. Mai ab 9 Uhr unter der Rufnummer 02161 - 29 1000 erreichbar.

(ots)
 
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