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Mönchengladbach
Susanne Titz wird vom Presseverein geehrt

Mönchengladbach: Susanne Titz wird vom Presseverein geehrt
Susanne Titz leitet seit Oktober 2004 das Museum Abteiberg, das im vergangenen Jahr als "Museum des Jahres" ausgezeichnet wurde. FOTO: Genenger
Mönchengladbach. Die Direktorin des Abteiberg-Museums erhält am 6. November die "Niederrhein-Leuchte". Von Inge Schnettler

Seit 1985 würdigt die Niederrheinische Journalisten-Vereinigung in Krefeld Menschen des öffentlichen Lebens, die einen offenen und fairen Umgang mit der Presse pflegen, mit der Niederrhein-Leuchte. Nun wird die Auszeichnung erstmals in Mönchengladbach vergeben - an die Chefin des Museums Abteiberg, Susanne Titz. "Ihr Umgang mit der Presse ist unaufgeregt und offen, sie nutzt die Presse, nutzt sie aber nicht aus - das wollen wir würdigen", sagt Michael Obst. Der Vorsitzende des Niederrheinischen Pressevereins wird den Preis am Montag, 6. November, im Museum überreichen. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Eugen Viehof, Vorsitzender von Clean-up MG, sind die Laudatoren. Die Niederrhein-Leuchte ist die Nachbildung eines römischen Öl-Lämpchens, wie es bei Ausgrabungen am Niederrhein gefunden wurde. Geschaffen hat es eine Krefelder Künstlerin.

Susanne Titz ist seit Oktober 2004 Direktorin des Städtischen Museums Abteiberg. Vorher war sie sieben Jahre lang künstlerische Leiterin des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK) in Aachen, der im Jahr 2000 mit dem Adam-Elsheimer-Preis für europäische Kunstvereine ausgezeichnet wurde.

In Mönchengladbach hat sie die Erfolgsgeschichte weitergeschrieben. Im vergangenen Jahr verlieh die Deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA dem Museum Abteiberg die Auszeichnung "Museum des Jahres". Damit wurde nicht nur die Architektur gewürdigt, auch die Sammlung und die Ausstellungen waren ausschlaggebend für die Verleihung. In seiner Laudatio sagte damals AICA-Generalsekretär Ludwig Seyfarth: "Die hochkarätigen Ausstellungen haben das Haus zu einer der führenden Adressen für Gegenwartskunst in Deutschland gemacht." Auch die Projekte, mit denen das Museum in die Stadt gegangen ist, seien aufsehenerregend. So etwa "Der ahnungslose Traum vom Park" und die Ausstellung "Von den Strömen der Stadt". Bemerkenswert sei auch, dass Susanne Titz immer wieder auch Künstlerinnen eine große museale Plattform biete. Dazu gehörten etwa Alexandra Birken in diesem Jahr und 2016 Anne-Mie van Kerckhoven und Monika Baer.

Quelle: RP
 
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