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Race Across America
Team Maxmo meistert die Rocky Mountains bravourös

Mönchengladbach. Die Hälfte der insgesamt 4800 Kilometer quer durch die USA hat das Radteam Maxmo mittlerweile bereits weit hinter sich gebracht. Und das Gladbacher Quartett, das mit seinem Start bei einem der härtesten Radrennen der Welt Geld für das Kinderpalliativteam Sternenboot der Uni-Klinik Düsseldorf sammelt, liegt blendend im Rennen. Auch am vierten Renntag fuhr die Maxmo-Mannschaft um Teamchef Oliver Dienst in der Wertung der Vierer-Teams an zweiter Stelle.

Der Schock, dass kurz vor dem Start Christoph Bohnen nach einem Trainingssturz, bei dem er sich einen Schlüsselbeinbruch und Verbrennungen zugezogen hat, ausfiel, war schnell verdaut - zumal in Willi Verleysdonk ein verlässlicher Ersatzfahrer sogleich parat stand. Als es nach der trockenen Hitze in der Wüste Kaliforniens und Arizonas aber hinauf in die Rocky Mountains ging, war vor allem Norbert Nusselein in seinem Element. Der 48-Jährige meisterte die steilen Anstiege im mächtigen Gebirgszug bravourös und kletterte in einem enormen Tempo die Pässe empor. Doch das gesamte Team gab in den Rocky Mountains ordentlich Gas, so dass es auf die führenden Amerikaner zur Halbzeit des Rennens sogar ein wenig Zeit gutmachen konnte.

Zeit, um ein Gruppenbild auf dem höchsten Pass der gesamten Rennstrecke auf über 3000 Metern Höhe zu machen, nahm sich die große Begleit-Mannschaft des Maxmo-Teams aber trotz aller Rasanz. Die Rocky Mountains liegen nun bereits hinter den Radfahrern. Läuft alles nach Plan, werden sie schon am Freitag, sechs Tage nach dem Start in Kalifornien, an der Ostküste in Annapolis der USA ankommen.

(togr)
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