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Mönchengladbach
Teilhabegesetz: Yüksel führt Gespräche mit Verbänden

Mönchengladbach. Das neue Bundesteilhabegesetz soll Anfang 2017 in Kraft treten und die Lebensumstände von Menschen mit Behinderungen deutlich verbessern. Die bisherige Eingliederungshilfe soll in ein modernes Gesetz überführt werden: Ziel ist mehr individuelle Selbstbestimmung und eine bessere Teilhabe am Arbeitsleben. Nach der Diskussionsveranstaltung zum Entwurf des Bundesteilhabegesetzes Ende Juni in der Betriebsstätte Spielkaulenweg der Hephata-Werkstätten führt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel weitere Gespräche mit Betroffenen und Experten.

"In der Diskussionsrunde mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen in der SPD-Bundestagsfraktion, Kerstin Tack, wurden bereits viele Punkte angesprochen. Im weiteren parlamentarischen Verfahren werden diese nun geprüft. Zu einzelnen Punkten des Gesetzentwurfes gibt es aber Redebedarf. Deshalb führe ich die Gespräche vor Ort", so Yüksel.

Nach Gesprächen mit der Stiftung Hephata und dem Geschäftsführer des Paritätischen, Marko Jansen, traf sie nun mit dem Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden des Vereins für die Rehabilitation psychisch Kranker, Dieter Schax sowie Dr. Stephan Rinckens, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik, zusammen. "Eine solidarische Bürgergesellschaft zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie Menschen mit Behinderungen Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Auf dem Weg dahin ist noch viel zu tun. Deshalb sind mir diese Gespräche so wichtig", so Yüksel abschließend.

(web)
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