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Flötentöne
The Girl & The Ghost im Küchenkonzert

Mönchengladbach. Das "Yes We Jam"-Konzert im Szene-Club "Messajero" kratzte Donnerstagabend verdächtig an der "Ausverkauft"-Marke. Bei anhaltend guter Stimmung erlebten die etwa 150 Besucher eine spannende Live-Session voller schöner Momente. Schon früh lockten die Live-Musik-Fans die Musiker mit Beifall auf offener Szene aus der Reserve. Auslöser dafür waren die mitreißenden Ausflüge der vier Instrumentalisten beim J.-J.-Cale-Song "After Midnight". Stargast Molly Duncon (Ex-Average White Band) startete seine Solo-Ausflüge am Saxophon zunächst verhalten. Nachdem die übrigen Akteure René Pütz (Bass, Gesang), Ralf Dahmen (Keyboards) und Andy Pilgner (Schlagzeug) ihm jedoch den Ball zuspielten, lief der Musiker, dessen Namen untrennbar mit dem US-Chart-Hit Nr. 1 "Pick Up The Pieces" verbunden ist, schnell zur Höchstform auf. Von Horst Pawlik

Mit mehrstimmigem Gesang, unterstützt durch akustische und elektronische Sounds, will die Band The Girl & The Ghost beim nächsten Küchenkonzert in der Kulturküche, Waldhausener Straße 64, punkten. Am Mittwoch, 3. Februar, ist das Quartett ab 20 Uhr in der Altstadt zu Gast. Die junge Combo aus Norddeutschland um Sängerin Dorothee Moeller empfiehlt sich dem Publikum seit knapp zwei Jahren mit ihrer gefeierten Debut-EP und tourt von da an fleißig durch das Land. Von Mönchengladbach aus geht es nach Magdeburg, Berlin und Oldenburg. Das Live-Programm pendelt zwischen Folk und Pop; mit eingestreuten Blue Notes oftmals auch zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke. Eröffnet wird der Abend mit Folksongs vom US-amerikanischen Singer-Songwriter Trevor Bahnson.

"Tribute to Miles Davis" ist sicher nicht nur programmatisch zu verstehen. Mit der Verbeugung vor einem der einflussreichsten Jazz-Künstler legen die Ausnahmemusiker Philipp van Endert (Gitarre), Konstantin Wienstroer (Bass) und Robert Hurasky beim Konzert am 5. Februar, 20 Uhr, im Kulturzentrum BIS, Bismarckstraße 97, die Messlatte beim ersten Konzert der Serie "Jazz-Visons" in 2016 sehr hoch. Der farbige US-Jazzer hat mit seiner Musik mehrmals die Jazzgeschichte verändert. Mit der Instrumentierung Gitarre, Bass, Schlagzeug will das Trio eine eigene Auslegung seiner Stücke aus Cool Jazz-, Bebop-, Modal Jazz- und Jazz-Rock-Ära entwickeln. Angesichts der Klasse der langjährig miteinander verbundenen Musiker verspricht das Vorhaben den Fans einen äußerst spannenden Musikabend. Tipp: Tickets unbedingt im Vorverkauf sichern.

Weitere Livemusik-Tipps: Altweiber-Donnerstag, 4. Februar, 21.30 Uhr, im Lokal van Dooren, Schillerplatz: "Best of der eigenen Hits" von Charly T & The Gentlemen of Grooves; Freitag, 5. Februar, 20 Uhr, im Lokal "Messajero", Sophienstraße 17: vier Stunden lang "handemacht- no täterä" mit den Bands Frollein, docphon, Eight Wheel Drive; Samstag, 6., und Rosenmontag, 8. Februar, im "Messajero": "Liebling, lass uns zu Pinball geh'n", Pinball Rock'n'Roll Band in Originalbesetzung mit Sänger Klaus "Elvis" Elschenbroich; Samstag, 6. Februar, 20 Uhr, im TiG-Theater, Eickener Straße 88: "Beat-Club" mit der Gruppe FUN; Montag, 8. Februar, 20 Uhr, im Lokal "St.Vith", Alter Markt 6: "Rocking Monday" , Rock-Classics mit Return Band; Freitag, 12. Februar, 22 Uhr, Irish Pub The Pogs, Bahnhofstraße 31: Rock & Blues Band Hardware.

Quelle: RP
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