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Mönchengladbach
Trinkwasserverbrauch steigt bei Hitze um 25 Prozent

Mönchengladbach. Die heißen Tage in den vergangenen Wochen haben zu einem deutlichen Anstieg des Trinkwasserverbrauchs geführt. Der Wasserabsatz im Versorgungsgebiet der NEW stieg um 25 Prozent gegenüber dem täglichen Durchschnittsverbrauch. Und: Es werde, teilt das Unternehmen mit, kein anderes Lebensmittel so sorgfältig geprüft. Das Wasserlabor Niederrhein untersuche das Trinkwasser regelmäßig chemisch und bakteriologisch. "Die Qualität des Trinkwassers der NEW liegt weit über den Standardvorschriften", sagt Detlef Schumacher, Geschäftsführer der NEW NiederrheinWasser. Daneben sei das Wasser aus dem Hahn auch noch ein preiswerter Durstlöscher: Ein Liter frisches Trinkwasser kostet demnach weniger als einen Cent.

Aktuell häufen sich Berichte über hohe Nitratbelastungen im Grundwasser. Für das Versorgungsgebiet der NEW bestehe jedoch kein Grund zur Sorge. "Unser Wasser kommt sauber und frisch aus der Tiefe", so Schumacher. Sämtliche Wasserwerke liegen in Wasserschutzgebieten. Das bedeutet, das Trinkwasser wird aus geschützten Einzugsgebieten und Brunnen unterschiedlicher Tiefe gewonnen. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden deutlich unterschritten. Zum Vergleich: Der Grenzwert für Nitrat in der Trinkwasserverordnung liegt bei 50 Milligramm pro Liter. Im Wasserwerk Hoppbruch hat das Wasserlabor Niederrhein (WLN) einen aktuellen Wert von 7,1 Milligramm pro Liter ermittelt. Beim Wasserwerk Viersen liegt der Wert bei 19,1 Milligramm pro Liter.

Die NEW verteilt jährlich rund 24 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an rund 440 000 Einwohner in Viersen, St. Tönis, Mönchengladbach (außer Wickrath), Grevenbroich (GWG), Korschenbroich und in Ortsteilen von Jüchen. Zusätzlich beliefert die NEW die Schwalmtalwerke. Dass die Versorgungsqualität bei der NEW sehr gut ist, bestätigte zuletzt auch das vom Landeskartellamt NRW durchgeführte "Landesbenchmark Trinkwasser".

Der Anstieg des Wasserverbrauchs an heißen Tagen führt im Versorgungsgebiet der NEW jedoch nicht zu Versorgungsengpässen. Es ist Wasser in ausreichender Menge und gleichbleibender Qualität vorhanden. "Wir haben genug Grundwasser, um alle Kunden mit Trinkwasser zu versorgen", so Schumacher. Verstärktes Wassersparen sei nicht sinnvoll, so Schumacher. "Selbst wenn es wochenlang trocken bliebe, haben wir genug Trinkwasser in bester Qualität."

Quelle: RP
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