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Trotz Sabotage am Königshaus: Schützen feiern in Günhoven

Mönchengladbach: Trotz Sabotage am Königshaus: Schützen feiern in Günhoven
Maiensetzen in Günhoven bei bestem Festwetter. FOTO: Knappe
Mönchengladbach. In Günhoven stand gestern nach dem Festhochamt in der Grabeskirche Sankt Matthias der Frühschoppen, die Ehrung der Jubilare und der Höhepunkt des Schützenfestes, die Parade vor Königin und Ehrengästen, auf dem Plan. Rund 1000 Schützen marschierten bei der Parade mit. Ziel des Marsches war das feierlich geschmückte Königshaus am Ende der Günhovener Straße. Von Erik Acker

Dass man die Verzierungen am Haus überhaupt bewundern konnte, war der Jungschützengruppe "Rote Artillerie" zu verdanken. Denn nachdem in der vergangenen Woche die Fahnen beim König mutwillig abgerissen wurden, kam es zudem noch zu einem kleinen Unfall, bei dem der Anhänger eines Traktors die Fähnchen, die von Laterne zu Laterne aufgespannt sind, versehentlich mit sich riss.

So schmückte die junge Truppe mehrmals den Weg zum Königshaus neu. Zu feiern gab es dennoch genug. So wurden Larissa Buchholz, Nadine Magoley und Andres Zimmer das Silberne Verdienstkreuz verliehen und Torsten Eßer durfte sich den Hohen Bruderschaftsorden nach der gestrigen Ehrung umhängen.

Mario Hamacher, zweiter Kassierer und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Bruderschaft, berichtete von einem sehr schönen Beginn der diesjährigen Festtage: "Am Samstag war das Zelt sehr voll und viele junge Leute haben hier gefeiert". 16 Züge hat die vergleichsweise kleine Bruderschaft Sankt Matthias zu bieten. "Das macht unsere Bruderschaft aus, denn hier kennt man sich untereinander und jeder engagiert sich", sagt Mario Hamacher.

Das Publikum im Günhovener Festzelt ist jedes Jahr bunt gemischt. "Das Tolle ist, dass auch generationenübergreifend viele Leute mitmachen und wir auch weibliche Gruppen haben", erzählt Jürgen Fausten, erster Kassierer der Bruderschaft. Eine lobenswerte Tradition führten gestern auch die Damen des diesjährigen Königsgespanns fort. Sie verzichteten auf Blumen und Präsente anlässlich der Parade vor der Königin. Königin Michaela Nothelfer und die beiden Ministerfrauen Jeanette Stolz und Andrea Göbel sammelten stattdessen Geld für den Verein Aktion Freizeit behinderter Jugendlicher.

Quelle: RP
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