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Mönchengladbach-Wickrath
Bahnübergang und Zugstrecke nach Unfall lange gesperrt

Unfall an Bahnübergang in Mönchengladbach-Wickrath
Unfall an Bahnübergang in Mönchengladbach-Wickrath FOTO: Stephan Schellhammer
Mönchengladbach. Am Bahnübergang Rheindahlener Straße in Wickrath hat es am Donnerstagmorgen einen tragischen Unfall mit einem Toten gegeben. Die Straße sowie die Zugstrecke zwischen Baal und Rheydt waren im Berufsverkehr rund zwei Stunden gesperrt. 

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, ereignete sich der tödliche Unfall gegen 7.20 Uhr am Bahnübergang in Wickrath. Die Unfallstelle war etwa 200 Meter vom Bahnhof entfernt. Die Rheindahlener Straße musste bis kurz vor 10 Uhr aufgrund der Bergungsarbeiten gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. 

Auch die Zugstrecke zwischen Baal und Rheydt war mehrere Stunden lang gesperrt. Die Züge konnten in beide Richtungen nicht fahren. Ein Regionalzug, der auf dem Weg nach Wickrath war, musste stehen bleiben. Die Fahrgäste mussten aus dem Zug geholt und über andere Wege zum Bahnhof gebracht werden, teilte der Sprecher weiter mit.

Betroffen waren die Linien RE4 und RB33. Wie die Bahn auf Twitter informierte, ist die Strecke seit 9.45 Uhr etwa wieder frei. Es kommt aber noch zu Verspätungen. Am Donnerstagnachmittag gab es einen erneuten Einsatz des Notarztes, diesmal am Hauptbahnhof. Ein Mensch wurde vom Zug erfasst. 

Auch in Düsseldorf kam es am Morgen wegen eines Notarzteinsatzes zu Verspätungen. Die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Benrath ist aber wieder frei. 

Ein dritter Unfall zwischen Wesel und Emmerich sorgte zudem für Ausfälle auf der Linie des RE5. 

(met)
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