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Mönchengladbach
Vanderlande stattet neues DPD-Sortierzentrum in Erftstadt aus

Mönchengladbach. Neben Paketen kann das Fördersystem auch Reifen und Reifenstapel verarbeiten.

Der auch in Gladbach ansässige niederländische Experte für Gepäckbänder und Fördersysteme Vanderlande hat als Generalunternehmer das neue DPD-Paketumschlagszentrum in Erftstadt mit automatischer Sortier- und Fördertechnik ausgestattet. Der Komplex - eines der deutschlandweit 75 Paketdepots von DPD - gehört europaweit zu den leistungsstärksten und modernsten Standorten des Unternehmens. Auf einem 8,3 Hektar großen Gelände umfasst die Umschlagshalle allein 1,3 Hektar und verfügt über 320 Ausgangstore.

Das Sortiersystem im Inneren der Umschlagshallen verarbeitet mehr als 18 000 Pakete pro Stunde und transportiert und sortiert neben dem herkömmlichen Sendungsspektrum auch noch Reifen und Reifenstapel. Die mechanischen Eigenschaften von Reifen und das daraus resultierende fördertechnische Verhalten machen den automatisierten Transport und die Sortierung dabei durchaus zu einer Herausforderung.

Die Entladung der Lkw erfolgt im Mittelteil der Anlage, der Entladehalle. Dort werden die Pakete der ankommenden Trucks über 24 Eingangslinien parallel in das System aufgegeben. Für die fördertechnische Entladung der Fahrzeuge stehen hierzu 24 Teleskopgurtförderer - je Gebäudeseite zwölf - zur Verfügung, auf die die eingehenden Sendungen durch die Mitarbeiter manuell aufgelegt werden.

"Dank der Zusammenarbeit mit Vanderlande können wir in Erftstadt ganz verschiedene Arten von Sendungen hocheffizient umschlagen", erklärt Niederlassungsleiter Martin Klein. "Wir haben hier am Standort sehr hohe Paketmengen und eine Vielzahl von Transporten. Das ist eine große logistische Herausforderung, die wir mit unserer leistungsstarken Sortiertechnik jeden Tag aufs Neue gut bewältigen."

(tler)
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