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Mönchengladbach
Venner Initiative feiert Eröffnung der Gedenkstätte für Gefallene

Mönchengladbach. Die Initiative "Gegen das Vergessen", die im Jahr 2013 von Mitgliedern der St. Josef Bruderschaft Venn gegründet wurde, hat am Samstag im Rahmen einer feierlichen Messfeier die neu geschaffene Gedenkstätte der Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkriegs der Venner Bevölkerung übergeben. Weihbischof Karl Borsch segnete im Anschluss an die Messe die Gedenkstätte an der Kirche St. Maria Empfängnis ein. An der Nordseite der Kirche befinden sich seit 1993 zwei Gedenktafeln aus den ehemaligen Grotten mit den Namen der Venner Kriegsopfer des Ersten Weltkriegs, die von der St. Josef Bruderschaft nach dem Abriss der Venner Grotten sichergestellt, restauriert und dort angebracht wurden. Von Marius Schrammen

Eine Gedenkstätte für die Venner Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkriegs gab es bisher nicht, weshalb die St. Josef Bruderschaft und damit auch die Gründer der Initiative "Gegen das Vergessen", Kurt Gietzen und Karl Renkes, der Überzeugung waren, dass man den Opfern gedenkt und sich an ihre Namen erinnert. Die Namen wurden der Auflistung und Sammlung der Totenzettel von Rudi Hanraths, sowie der Liste "Gefallene und Vermisste der Pfarre Hardt" aus dem Stadtarchiv entnommen, ergänzt und von Kurt Gietzen zusammengestellt.

"Auch wenn noch nicht alle Kosten für die Gedenkstätte gedeckt sind, konnte die Bruderschaft durch Sammlungen unter den Schützen und beispielsweise der Organisation von Mundart-Abenden, deren finanzielle Erlöse ebenfalls in den Finanzstock geflossen sind, einen Grundstock für die Finanzierung der Gedenkstätte erstellen", so der Ehrenpräsident der Venner Bruderschaft Ulrich Willekes.

Quelle: RP
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