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Mönchengladbach
Verein MG 3.0 arbeitet an einer grünen Oase am Geroweiher

Masterplan: Gladbach soll grüner werden
Masterplan: Gladbach soll grüner werden FOTO: Büro Grimshaw
Mönchengladbach. Es war eine der ersten konkreten Anmutungen ihres Masterplans, die das Büro des Londoner Architekten Sir Nicolas Grimshaw veröffentlichte: eine Grünanlage mit Wasser am Fuße des Münsters – dort, wo heute am Geroweiher Autos parken. Von Ralf Jüngermann

Das Bild mit dem freien Blick auf Kirche und Museum wurde zum Symbol einer der Grundideen des Masterplans: das Gladbach-Tal, das sich als grüner Gürtel mit Wasserelementen von West nach Ost quer durch die Gladbacher Innenstadt zieht. Der grüne Geroweiher soll zu einem der ersten Projekte werden, das Realität wird. Daran arbeiten zumindest Fritz Otten und Ernst Kreuder, die beiden Vorstände des Vereins MG 3.0. Sie halten den Platz für eine ideale Möglichkeit zu zeigen, dass sich viele Ideen des Masterplans auch mit vergleichsweise wenig Geld umsetzen lassen.

Noch parken auf dem Platz mit Blick auf Münster und Abteiberg Autos. Das sollte die Stadt schnellstmöglich ändern, finden Kreuder und Otten. Der Platz ließe sich dann mit geringen Mitteln umgestalten. "Aus dem Parkplatz lässt sich ruckzuck eine Grünfläche mit Wasser machen", sagt Ernst Kreuder. Wie wichtig ihm das Anliegen ist, machte er bei der feierlichen Übergabe des Masterplan-Buchs an Oberbürgermeister Norbert Bude im Ratssaal der Abtei deutlich. "Die dafür nötigen Bagger kann ich gerne jederzeit kostenlos schicken", sagte der Bauunternehmer. Er ist überzeugt, das für den Umbau nötige Geld bei den Unternehmern der Stadt schnell zusammenzubekommen.

Viele haben bereits zugesichert, für die Umsetzung des Masterplans weiterhin Geld zur Verfügung zu stellen. Um den Masterplan bezahlen zu können, hatten Unternehmer und Privatpersonen mehr als 650 000 Euro gespendet.

Quelle: RP
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