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Mönchengladbach
Volksbank vergibt zum dritten Mal Sterne des Sports

Mönchengladbach. Bei der Premiere waren die Faustkämpfer mit ihrer Integrations- und Jugendarbeit erfolgreich, im Jahr darauf setzte sich das sportlich-pädagogische Konzept der Handballer beim ATV Biesel durch. Nun sucht die Volksbank Mönchengladbach zum dritten Mal in Kooperation mit den Stadtsportbünden in Mönchengladbach und Willich einen Verein, dessen ehrenamtliches Engagement sie mit dem Bronzenen Stern des Sports würdigen kann. Von Thomas Grulke

Bereits seit 2004 zeichnen die Volks- und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund Vereine aus, die sich über den leistungsbezogenen Sportbetrieb hinaus engagieren. Die Gladbacher Volksbank beteiligte sich erstmals 2013 an der Aktion "Sterne des Sports". "Es ist eine tolle Plattform für die Vereine der Region, um ihr Engagement einmal nach außen tragen zu können. Wir stellen diese Arbeit gerne heraus, da es genau zu unserem genossenschaftlichen Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe passt", sagt Volksbank-Vorstand Franz D. Meurers.

In Kürze verschickt die Volksbank an 275 Sportvereine in ihrem Geschäftsgebiet Mönchengladbach und Willich ein Informationsschreiben zur Aktion. Bis zum 1. August können sich die Klubs dann bewerben. "Dabei müssen die Teilnehmer kein spezielles Projekt vorweisen, sie können einfach ihre ehrenamtliche Basisarbeit im Verein vorstellen", sagt Meurers. Im Blickpunkt stehen beispielsweise Themenfelder wie Bildung und Qualifikation, Gesundheit und Prävention, Integration und Inklusion, Kinder und Jugendliche, Senioren oder Klima-, Natur- und Umweltschutz.

Eine Jury wertet die Bewerbungen aus und zeichnet den Sieger mit dem Bronzenen Stern sowie einer Prämie über 1500 Euro aus. "Das ist für einen Sportverein viel Geld. Ebenso wichtig ist aber, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie viel unsere Vereine für die Gesellschaft leisten", sagt Axel Tillmanns. Der Geschäftsführer des Gladbacher Stadtsportbundes sitzt mit Meurers in der Jury, die den Sieger küren wird. Für diesen kann es dann mit dem Silbernen Stern und 2500 Euro auf Landes- sowie dem Goldenen Stern und 10.000 Euro auf Bundesebene noch weitergehen. Der Gesamtsieger wird im Januar 2017 durch Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin geehrt.

Quelle: RP
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