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Bundesverband Rehabilitation
Vom Traualtar zur Jahresversammlung

Mönchengladbach. Sozialverband, Solidargemeinschaft und Rechtsberatung - Mitglieder des BDH Bundesverband Rehabilitation können auch in Mönchengladbach auf das Leistungspaket eines der ältesten Sozialverbände Deutschlands setzen. Der örtliche Kreisverband traf sich nun im Restaurant Alt Eicken zu seiner Jahresversammlung. 155 Mitglieder setzen derzeit auf die Unterstützung des BDH-Teams in der Stadt. "Wir machen unseren Mitgliedern ein konkretes Angebot und begleiten sie durch die Instanzen der Sozialgerichte, klären Versicherungsfragen und stellen sicher, dass niemand finanziell zu kurz kommt, wenn es einmal eng wird", erläuterte die Vorsitzende des Kreisverbands, Ilse Müller, die mit ihrem Vorstandsteam von den Mitgliedern für das abgelaufene Jahr einstimmig entlastet wurde.

Zur inhaltlichen Vertiefung der täglichen Verbandsarbeit, die die Mitglieder 60 Euro im Jahr kostet, informierte Ulrike Kissels vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die Anwesenden über die Arbeit desselben. Die Teamleiterin des Bereichs Pflege, zuständig für den Regionalbereich Nordrhein, machte in ihrem Vortrag, zu dem auch Gäste aus den Kreisverbänden aus Köln, Heinsberg, Recklinghausen, Jülich und Neuss angereist waren, deutlich, dass die Arbeit des MDK, gerade die Einstufung der Pflegebedürftigkeit, im Zuge des Pflegestärkungspakets an die Erfordernisse einer alternden Gesellschaft angepasst werden muss.

Die Mitglieder Ottilie Bungartz und Gustav Hansen wurden für 65 Jahre BDH-Mitgliedschaft geehrt, Elfi Konsinski ist seit 40 Jahren Mitglied, Thomas Meyer seit 20, Vera Plattes, Bernd Otten und Birgit Lambrichs seit jeweils zehn Jahren.

In die Reihe der Jubilare reihte sich das am Vortag frisch getraute Ehepaar Plattes ein, das den kürzesten Weg vom Traualter gewählt hatte, um noch rechtzeitig bei der BDH-Versammlung dabei sein zu können.

Quelle: RP
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