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Mönchengladbach
Wegweiser zu interessanten Höfen

Mönchengladbach. Eine Broschüre zeigt die Leistungskraft von 117 landwirtschaftlichen Betrieben. Von Stefan Schneider und Christian Lingen

Der Lenßenhof ist bekannt für seine biologische Landwirtschaft und seine besonders naturschonenden Methoden bei der Bestellung der Felder. Joachim Kamphausen verzichtet auf chemische Düngemittel und Pestizide. Über 40 Gemüsesorten baut er an und informiert bei Hoffesten regelmäßig über Biolandbau und die Natur. Der Bioladen aus Odenkirchen ist einer von 117 landwirtschaftlichen Betrieben aus der Region, die in einem neuen Wegweiser der Landwirtschaftskammer NRW vorgestellt werden. "Landservice" heißt das ansprechend gestaltete Taschenbuch, das die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der Höfe in Mönchengladbach, dem Rhein-Kreis Neuss, aber auch rings um Düsseldorf und Krefeld zeigt.

Janine Rech, Beraterin der Landwirtschaftskammer, hat mehrere Monate an der Zusammenstellung gearbeitet und stand in engem Kontakt mit den Betrieben, die sie auch besucht hat. Herausgekommen ist eine übersichtliche Orientierungshilfe für Verbraucher. Eine Besonderheit: Alle Höfe, die mitgemacht haben, geben eine Selbsteinschätzung ab, wie nachhaltig sie wirtschaften - Müllvermeidung, Erhalt seltener Tierrassen oder ökologische Bauweise sind nur drei Themen. Ein Register zeigt nicht nur auf, wer in der Region landfrische Produkte anbietet, sondern auch, wo Kinder Landleben erfahren können, wo es Ferienwohnungen, Bauernhofcafés oder Veranstaltungen gibt. Zu Feier- und Tagungsmöglichkeiten und zu Partyservices führt der Hof-Wegweiser ebenso wie zu Betrieben, die sich den Themen Reiten und Pferde oder Blumen, Garten und Natur widmen.

10.000 Exemplare sind von dem Höfe-Wegweiser gedruckt worden, der kostenlos in Gemeindebüros und Bürgermeisterämtern erhältlich ist. Er kann auch im Internet unter www.landservice.de heruntergeladen oder bei der Landwirtschaftskammer unter 0251 2376444 bestellt werden. Der Versand kostet drei Euro. Finanziert wurde das Projekt vom Land NRW. Den aufgeführten Höfen entstanden keine Kosten.

Quelle: RP
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