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Mönchengladbach
Welche Therapie hilft, wenn das Knie zwickt

Mönchengladbach. Sich in etwas reinknien - diese Redewendung kennen viele. Sie steht für Engagement und Kraftanstrengung. Doch was ist, wenn das Knie nicht mehr mitspielt, jede Bewegung schmerzt und man dadurch in seinem Alltag eingeschränkt ist? Auch Verschleißerscheinungen, wie Arthrose führen zu starken Schmerzen und Einschränkungen. Im Krankenhaus Neuwerk Maria von den Aposteln, informierten jetzt Experten an Informationsständen und Vorträgen, welche Therapiemöglichkeiten den Betroffenen offen stehen. Von Eva Baches

"Die häufigsten Probleme bereiten Verschleiß oder akute Verletzungen.", sagt Prof. David Pfander, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Interventionelle Schmerztherapie. "Verletzungen kann man nicht vermeiden. Aber allen anderen kann man zum Beispiel durch gezielten Muskelaufbau und Kraft und Koordination vorbeugen.", erklärt Hubert Bodden, Leitender Arzt Unfallchirurgie.

Patient Peter Völker bekam den Tipp von einer Kollegin und wandte sich mit seinem Problem an das Team der Savita-Gesundheits- und Bewegungszentren. "Ich habe seit März Beschwerden unterhalb vom Knie. Ich habe gehofft, dass ich hier jemanden finde, mit dem ich reden kann", sagt der Sportler. Es hat sich für ihn gelohnt: Der Therapeut stellte verklebte Faszien fest. "Jetzt kann ich dort gezielt trainieren und die Skisaison mitnehmen", sagt Völker zuversichtlich. Irmgard Fersch hat akute Schmerzen im Knie. "Es wurde ein innerer Meniskusriss und partielle Arthrose diagnostiziert. "Jetzt suche ich für mich den besten Weg. Ob konventionell oder doch operativ", sagt Fersch.

Wie ein künstliches Kniegelenk aussieht, erfährt man am Stand des Prothesen-Herstellers Smith and Nephew. "Wir stellen Prothesen her, die einen physiologisch korrekten Bewegungsablauf des Kniegelenkes berücksichtigen", erklärt Maria Peters.

Neben der Theorie geben Prof. Pfander und Unfall-Spezialist Bodden einen praktischen Einblick in ihre Arbeit und demonstrieren eine Kniegelenksspiegelung. Doch vor dem Eingriff steht erst einmal die ausführliche Beratung des Patienten. "Wir schauen uns die Situation des Patienten genau an. Wie ist sein Alltag? Wie hoch ist der Leidensdruck?", sagt Bodden.

Quelle: RP
 
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