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Mönchengladbach
Wie man Fotos kreativ nutzt

Mönchengladbachs schönste Bilder
Mönchengladbachs schönste Bilder FOTO: Klaus Lenzen
Mönchengladbach. Postkarten, Fotohefte, Leinwandbilder, Tischkarten. . . online eröffnen sich neue Gestaltungsmöglichkeiten. Hier zeigen wir Ihnen, was man mit tollen Fotos machen kann. Von Angela Rietdorf

Wie viele Fotos täglich gemacht werden, weiß niemand. Aber es müssen Unmengen sein. Allein bei Facebook werden jeden Tag 350 Millionen Fotos hochgeladen. Wie viele ausschließlich auf heimischen Rechnern schlummern, kann man nur ahnen. Dabei ist es nicht nur einfach, sondern auch sehr befriedigend, sie aus ihrem Dornröschenschlaf wach zu küssen und sie für kreative oder dekorative Zwecke zu nutzen. Oder um in Erinnerungen zu schwelgen.

Das ist natürlich zum einen der klassische Abzug: Es gab ihn, und es gibt ihn immer noch. Und viele nutzen ihn, um entweder die Fotos ihrer Lieben bei sich zu tragen oder ganz traditionell ins Album zu kleben. Bequemer aber sind Fotobücher, die sich online kreativ und individuell gestalten lassen, als Jahrbuch mit den Familienerinnerungen, als Fotobuch mit Urlaubsbildern oder thematisch geordnet. Es gibt auch Mini-Bücher oder Fotohefte, die bequem in die Jacken- oder Handtasche passen. Das Schöne: Da Bilder und Fotobücher heute gedruckt werden, verändern sie die Farben auch nicht mehr. Ein Ausbleichen oder Farbstiche wie früher bei der chemischen Entwicklung gibt es nicht mehr.

Gern genutzt wird inzwischen die Möglichkeit, Urlaubspostkarten mit eigenen Motiven zu versenden. Über eine Handy-App kann man Foto, Text und Adresse hochladen und so individuelle Urlaubsgrüße versenden, die zudem noch schneller ankommen, als wenn man sie auf traditionellem Wege verschickt. Auch Einladungskarten sowie passende Menü- und Tischkarten werden gern und häufig mit eigenen Fotos selbst gestaltet und können einer Feier ein eigenes Flair verleihen.

Besonders gelungene oder geliebte Motive entwickeln als Poster, auf Leinwand oder als Acrylbild ihre ganze Wirkung. Am heimischen PC kann man testen, ob die Bildqualität für die gewünschte Größe ausreicht. Qualitätsbuttons blinken beim Hochladen der Bilder und zeigen durch die Farben Grün, Gelb und Rot an, ob die Qualität gut ist, noch annehmbar oder nicht wirklich akzeptabel ist. So lässt sich die Gefahr umgehen, dass ein Foto vergrößert wird, das mit zu geringer Pixelzahl aufgenommen wurde. Allerdings: "Die Software erkennt die Pixelzahl, aber nicht, ob das Bild als solches unscharf aufgenommen wurde", sagt Sabine Rosenberg von Cewe. Aber der Kunde könne sich, wenn er nicht ganz sicher sei, vom Kundendienst gerne telefonisch und individuell beraten lassen, um Fehler zu vermeiden.

Will man bei einem Porträt, aber auch bei Landschaftsaufnahmen eine besondere Wirkung erzielen, sollte man auch über den Effekt von Schwarz-Weiß-Fotos nachdenken. "Schwarz-Weiß bringt die Strukturen hervor und reduziert die Eindrücke auf das Wesentliche", erklärt Fotografin Sabine Rosenberg. Gerade bei großen Leinwänden oder Acrylbildern ruft der Verzicht auf Farbe eine ganz spezielle Wirkung hervor, lenkt die Aufmerksamkeit auf einzelne, besonders prägende Züge oder Details und ist so sehr aussagekräftig. Berühmte Fotografen wie der Amerikaner Ansel Adams hatten und haben oft eine besondere Vorliebe für Schwarz-Weiß-Aufnahmen.

Quelle: RP
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