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Mönchengladbach
Wie sechs Magier die Adventszeit verzaubern

Mönchengladbach: Wie sechs Magier die Adventszeit verzaubern
Zauberer Bernhard Hansen fing scheinbar aus dem Nichts glühende Kügelchen, um sie in einen Kasten zu sammeln. FOTO: Isabella Raupold
Mönchengladbach. "Hokuspokus Simsalabim" - die Stimme einer Unbekannten führte ein in die Geheimnisse der Magie. Beim Adventszauber des Magischen Zirkels purzelten allerlei Überraschungen aus dem Zauberhut. Von Angela Wilms-Adrians

Normalerweise versteckt sich hinter jedem Adventstürchen eine Überraschung. Doch, wie es bei Zauberern so Sitte ist, purzelten beim Adventszauber des Magischen Zirkels Mönchengladbach jede Menge Überraschungen mehr heraus. Sechs Magier waren ins TiG gekommen, um Klein und Groß im wörtlichen Sinne zu verzaubern. "Hokuspokus Simsalabim", sprach eine geheimnisvolle Stimme aus dem Off, die zu Beginn verriet, dass die Zauberer bei Kälte in den Adventskalender klettern, um sich neue Künste auszudenken. Doch sie könnten erst wieder heraus, wenn ihr Türchen an der Reihe sei.

"Seid ihr bereit? Habt ihr Lust, mit mirzuzaubern?", fragte Michael Petry zum Adventszaubern. Ein einhelliges "Ja" schallte ihm entgegen, und Paulina war sogar bereit, als erste Assistentin zu helfen. Mit Zauberumhang und -hut sah sie beinahe aus wie Harry Potters Freundin Hermine. Dermaßen ausgestattet staunte sie nicht schlecht, als sie mit Petrys Hilfe nicht nur einen Zauberstab, sondern fast wie Goethes Zauberlehrling eine kaum zu bändigende Fülle herbeischaffte. Bernhard Hansen hatte im Kalender offensichtlich mit weihnachtlichen Lichtern geübt. Aus dem Nichts schien er rotglühende Kügelchen zu fangen, um diese im durchscheinenden Kästchen zu sammeln, ohne dass ihr Leuchten verloren gegangen wäre. Ein bewunderndes "Ah" entfuhr vielen Erwachsenen, als der Magier einen angekohlten Zehn-Euro-Schein in einen druckfrischen Hunderter verwandelte. Grenzenlos war das Staunen, als er sein Zaubertischchen wie eine leichte Feder über dem Boden schweben ließ. Jona Aymanns, wie Simon Hilchenbach einer der Jungmagier, verblüffte geschickt mit einer scheinbar schlichten Spielkarte, die beim Drehen und Wenden Punkte verlor oder dazugewann.

So kurz vor Weihnachten war das Wünschen ein Thema. Eltern und Kinder durften in eine Geschenktüte greifen, um den Inhalt durch Abtasten zu erraten. Natürlich wurden sie ein jedes Mal überrascht, dass dieser so ganz anders aussah, als sie vermutet hatten. Michael Petry lag zwar richtig, als er für sich einen Zauberstab vermutete, doch ein Rätsel blieb, wie diese Mammutausgabe in eine so kleine Tüte gepasst haben mochte. "Wie ist das möglich", haben sich die meisten gefragt, nachdem der niederländische Zauberergast Gijs Benneheij der Barbiepuppe ein rotes Kleid auf den Leib gezaubert hatte, obwohl die siebenjährige Nelli sie doch in einem Kästchen wohl verwahrt in den Händen gehalten hatte.

Ebenso verblüffte Julius Perez, deutscher Jugendmeister der Magier. Der jonglierte perfekt mit CDs und Spielkarten, die sich auf wundersame Weise blitzschnell vermehrten oder einfach verschwanden. In der Kleidung konnten sie wohl kaum versteckt gewesen sein. Da hätte sich doch etwas abzeichnen müssen.

Zum Lied der Weihnachtsbäckerei griffen die Magier noch einmal in die Trickkiste, um gemeinsam Kekse zu zaubern. So gab es am Ende für sie den Applaus und für die Besucher etwas zu naschen.

Quelle: RP
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