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Mönchengladbach
Wilfried Schultz gründet Partei "Die Bürgerlichen"

Mönchengladbach. Angekündet war es schon länger, jetzt sind die ersten Schritte getan: Wilfried Schultz, Sprecher der Bürgerinitiative gegen Salafismus, und Mitstreiter gründen die Partei "Die Bürgerlichen". Von Gabi Peters

Konstituiert habe man sich schon, könnte also als kommunale Wählervereinigung auftreten, "aber wir sind ganz mutig", sagte Wilfried Schultz gestern, "wir wollen auf allen Ebenen antreten." Dafür müssten laut Parteiengesetz noch Kurzprogramm, Statuten und Geschäftsordnung beim Bundeswahlleiter eingereicht werden. Dies soll in den kommenden Wochen und Monaten geschehen.

Wilfried Schultz wurde im vergangenen Jahr zum Sprachrohr der Eickener Bürger, als es darum ging, gegen das geplante Islamzentrum des umstrittenen, fundamentalistischen Vereins "Einladung zum Paradies" zu protestieren. Der 50-Jährige, der Theologie und Jura studierte, organisiert Demonstrationen, diskutiert mit Bundesinnenminister, Landesinnenminister, noch mehr Politikern und Bürgern. Sein beharrlicher Protest gegen die Salafisten führte dazu, dass er mehrfach bedroht wurde. Doch Wilfried Schultz ließ sich nicht beirren. Sein Kampf gegen Islamisten und Fundamentalisten geht weiter. Das wird bereits überregional anerkannt. Mittlerweile wenden sich auch Bürgerinitiativen aus anderen Städten ratsuchend an Schultz.

Mit dem Protest gegen den Salafismus ist der 50-Jährige zwar bekannt geworden, aber er will keine "Ein-Thema-Partei". "Wir wollen uns schon breiter aufstellen", sagt er, denn es gebe mehrere Themen, die man im Sinne der Bürger anders aufgreifen und bearbeiten könne.

Quelle: RP
 
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