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Mönchengladbach
Wintermusik: Klassik, Rock und Pop

Mönchengladbach: Wintermusik: Klassik, Rock und Pop
Im Mittelpunkt steht der lachende Elch - warum auch immer. Gestern präsentierten Andreas Baum, Christian Malescov, Günter vom Dorp und Alexander Steinnitz das Programm der Wintermusik im Wickrather Kunstwerk. FOTO: Detlef Ilgner
Mönchengladbach. Musik geht nicht nur im Sommer draußen, sondern auch im Winter drinnen: Mit dem Radetzkymarsch wird das neue Jahr musikalisch begrüßt. Das ist der Auftakt zur neuen Konzertreihe Wintermusik im Wickrather Kunstwerk. Von Inge Schnettler

Die Sommermusik Schloss Rheydt hat zum zehnten Mal hervorragend funktioniert. Jetzt kommt folgerichtig die Wintermusik - und zwar ins Wickrather Kunstwerk. Wenn man den Gedanken weiterspinnt - wird es demnächst dann auch die Frühlingsmusik und die Herbstmusik geben? Günter vom Dorp winkt ab. "Wir können statt dessen aber einmal die ,Vier Jahreszeiten' von Vivaldi aufführen", scherzt der Erfinder und Organisator der Sommermusik - und jetzt auch der Wintermusik. Die hat er, was den Ort betrifft, mit Andreas Baum ausbaldowert. Und der findet sein "Kunstwerk" in Wickrath sei genau der richtige Ort für diese Veranstaltung. "Unsere Halle bietet die besten Voraussetzungen dafür - tolle Akustik, die richtige Größe, das passende Ambiente", sagt er. Klassik in der Fabrik: Der Gedanke gefällt ihm. "Das wird dann keine elitäre Veranstaltung sein, sondern Kunst im Alltag und eine Verneigung vor den Menschen, die hier geschuftet haben."

Vier Konzerte hat die erste Wintermusik zu bieten. Am Freitag, 13. Januar, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), geht es los. Das Wiener Neujahrskonzert mit dem Europäischen Festival Orchester lädt zum musiklaischen Start ins neue Jahr ein. Mehr als 50 Musiker spielen unter der Leitung des Salzburger Dirigenten Alexander Steinitz die "Johann Strauss-Gala". Hervorragende Gesangssolisten singen beliebte Arien aus der "Fledermaus", der berühmtesten Operette des österreichischen Komponisten. Walzerklänge und der unverwüstliche Radetzkymarsch gehören selbstverständlich zum Programm. Auf den freut sich Andreas Baum besonders. "Ich musste immer mit meinen Eltern das Neujahrskonzert im Fernsehen gucken. Fand ich ziemlich langweilig, vor allem das Ballett", sagt er. "Aber wenn der Radetzkymarsch kam, war ich Feuer und Flamme."

Es geht weiter am Samstag, 14. Januar, 20 Uhr, und Sonntag, 15. Januar, 17 Uhr (Einlass jeweils eine Stunde vorher), mit dem Konzert "Nights in white Satin". Dieses Format hat Günter vom Dorp schon in den letzten acht Jahren im Kunstwerk zelebriert. "Dieses Konzert haben wir in das Programm der Wintermusik integriert", sagt er. Es spielen das Jugendsinfonieorchester der Musikschule, die Band FUN, Nadine Stapper und Mitglieder ihres Chores Stimmlich und Rob Sure. Die musikalische Gesamtleitung hat Christian Malescov. Der sagt: "Unsere Zusammenarbeit ist von Gegenseitigem Respekt und der großen Freude an der Musik geprägt." Und Günter vom Dorp erinnert sich: "Als wir uns zur allerersten gemeinsamen Probe trafen, hatten wir wohl beide Angst, dass am Ende einer weinend rausläuft." Es kam nicht so, und nun gehört die "Night in white Satin" zu den beliebtesten Konzerten im Jahr.

Am Sonntag, 5. Februar, 18 Uhr (17 Uhr), gastieren die Wise Guys auf Abschiedstour im Kunstwerk. "Das Beste aus 25 Jahren" heißt ihr Programm. Neben den Hits ("Jetzt ist Sommer", "Nur für dich", "Deutsche Bahn") wird die Band auch weniger bekannte Perlen präsentieren. "Wir sind glücklich, dass wir es geschafft haben, die Tour der Wise Guys um den Termin im Kunstwerk erweitert zu haben", sagt Günter vom Dorp. In der Tat ist es die einzige Erweiterung der Tournee.

Der Vorverkauf läuft. Der FUN-Sonntag am 15. Januar ist bereits ausverkauft, für den Abend vorher gibt's noch Karten - auch für das Neujahrskonzert und die Wise Guys. Tickets können an allen bekannten VVK-Stellen, beim Kunstwerk an der Beckrather Straße und online auf www.rotes-krokodil.de bestellt werden.

Quelle: RP
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