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Mönchengladbach
Zahl der Komasäufer in Gladbach ist gesunken

Rauchen, Kiffen, Komasaufen - das sagt das Jugendschutzgesetz
Rauchen, Kiffen, Komasaufen - das sagt das Jugendschutzgesetz FOTO: AP, AP
Mönchengladbach. Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. In Mönchengladbach landeten im Jahr 2013 weniger jugendliche Komasäufer in einer Klinik.

Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 86 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 8,5 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren gab es jedoch immer noch eine Steigerung von 53,6 Prozent.

Besonderen Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der Zehn- bis 15-Jährigen mussten in der Region 13 Kinder in einer Klinik behandelt werden. "Es ist erfreulich, dass sich landes- und bundesweit beim Rauschtrinken eine erste Trendwende abzeichnet. Ich hoffe, dass sich diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig bestätigt", sagt Harald Prager, Chef der DAK-Gesundheit in Mönchengladbach. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse auch 2015 ihre Aufklärungskampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" in Mönchengladbach fort.

Beim bundesweiten Wettbewerb "bunt statt blau" werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62 000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherrin von "bunt statt blau" ist NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens.

(ri)
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