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Mönchengladbach
Zu wenig Personal in Gladbachs Kindergärten

Mönchengladbach. Der Personalschlüssel in Kindertagesstätten hat sich zwar verbessert, dennoch besteht noch Nachholbedarf. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zur Kita-Qualität. In Mönchengladbach betreut eine Erzieherin im Schnitt 3,8 Kinder unter drei Jahre.

Von der Bertelsmann-Stiftung wird ein Personalschlüssel von 1:3 empfohlen. Das ist allerdings eine Quote, die in NRW nur im Märkischen Kreis annähernd erreicht wird. In Krefeld liegt der Schlüssel laut Bertelsmann-Stiftung bei 1:4,3, in Viersen bei 1:3,8, im Rhein-Kreis Neuss bei 1:4,1.

Bei der Betreuung von Kindern über drei Jahre gibt es laut Studie ebenfalls viel zu tun bei der personellen Ausstattung. Laut Studie kümmert sich eine Erzieherin in Mönchengladbach rein rechnerisch um 9,5 Kinder. Empfohlen ist eine Quote von 1:7,5. Dies wird in NRW immerhin in 18 Städten und Kreisen eingehalten. Aber auch hier sieht es in den Nachbarstädten ähnlich wie in der Vitusstadt aus: Krefeld 1:9,6, Viersen 1:9,4, Rhein-Kreis Neuss 1:9,3.

Bei der Stadt Mönchengladbach ist man sich sicher, dass man bei der personellen Ausstattung der Kitas auf einem guten Weg sei. Im Zuge der eingeleiteten Fachkräfteinitiative habe man die Anerkennungsjahrkräfte aufstocken können. Außerdem habe man sich für eine Entfristung und somit unbefristete Einstellung von Fachkräften entschlossen, was den Fachkräftemangel erfolgreich abfedere. Zudem plant die Stadt zusätzliche Neubauten von Kindertageseinrichtungen. Für die nächste Kindergartenbedarfsplanung werden in zwölf Neubauten 691 Kindergartenplätze geschaffen. Im Rahmen dessen werde auch neues Personal eingestellt.

(gap)
 
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