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Mönchengladbach
Zweiter Poetry Slam am Gymnasium Gartenstraße

Mönchengladbach. Nach der großen Resonanz, vielen kreativen Texten und positiven Rückmeldungen wagte sich der Literaturkurs der Q1 des Gymnasiums an der Gartenstraße an die Veranstaltung eines zweiten Poetry Slams. Wieder traten "Nachwuchstalente" mit eigenen kurzen Geschichten oder Gedichten auf. Genau wie beim ersten Poetry Slam kamen die jungen Poeten aus verschiedenen Schulstufen von der neun bis zur Q1. Und auch bei diesem zweiten Slam war die Aula der Schule sehr gut gefüllt.

Der Poetry Slam ist ein Wettbewerb, in dem junge Poeten, genannt Slammer, ihre selbst geschriebenen, bis zu fünfminütigen Texte auf der Bühne vorstellen und sich den kritischen Ohren einer Jury und des Publikums stellen. Die vorgetragenen Texte waren ganz verschieden, teils sehr ernst und emotional, teils sehr nachdenklich oder politisch, teils locker und lustig - aber immer sehr persönlich. So verarbeiteten die jungen Poeten die Erinnerungen an ihre Großeltern, ihre Gedanken zum Erwachsenwerden oder auch die politischen Geschehnisse in Deutschland und den USA (Stichwort: Trump und AFD). In der ersten Runde, in der neun Slammer auftraten, stimmten eine Publikumsjury und eine Fachjury mit Punktekärtchen von 1 bis 10 ab. Die meisten Bewertungen lagen zwischen 8 und 10 Punkte. Und das nicht nur beim Publikum, sondern auch bei der Fachjury, die aus dem in der Mönchengladbacher Szene bekannten Slammer Marco Jonas Jahn, diesmal unterstützt durch den ehemaligen Schüler und jetzigem Moderator beim Potpourri-Festival, Pouya Elahi, dem Lehrer des Literaturkurses, Herrn Buchholz, und der letzten Siegerin Kishanthini Thaventiran bestand. Begleitet wurde der kurzweilige Abend von der eigens für dieses Event gegründeten Stufenband der Q1. Siegerin im Finale war Anastasia Glaser aus der 10. Jahrgangsstufe, die sich mit einem literarisch sehr anspruchsvollen Text gegen ihre Mitfinalisten Noah Seidenberg, Lea Repschläger und Lynn Effenberger durchsetzte. Bestimmt wurde sie nicht durch die Jury, sondern anhand eines "Applausometers", das die Lautstärke des Applauses des ganzen Publikums maß.

(gap)
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