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Moers
1000 Menschen: Die neue Lindenschule ist schon eine Schule

Moers. Die beiden Standorte der fusionierten Grundschule wachsen schnell zusammen. Das zeigte das erste gemeinsame Schulfest an der Talstraße. Von Peter Gottschlich

Die Grundschüler sangen gemeinsam: "Wir sind Kinder einer Welt." Dann tanzten die Schüler der Obi-Gruppe, wie sie nach ihrem Tanzlehrer Obuama Adematey heißt, während sie mit Smartphones von Eltern beider Repelener Schulstandorte fotografiert wurden. Obwohl die Grundschule Repelen an der Johann-Steegmann-Allee und die Emanuel-Felke-Schule erst im August 2016 zusammengelegt wurden, sind sie schnell zusammengewachsen. Das zeigte das erste gemeinsame Schulfest am Samstag.

Rund 300 Kinder kamen zum Schulhof an der Talstraße, also fast alle der insgesamt 320 Schüler. Weil sie oft ihre Geschwister, Eltern und Großeltern mitgebracht hatten, besuchten rund 1000 Kinder und Erwachsene das Schulfest. Die Kinder konnten einen Spieleparcours durchlaufen, unter anderem mit Sackhüpfen, Basteln, Kegeln, Zielwerfen oder Kinderschminken. Die Erwachsenen konnten sich internationale Spezialitäten schmecken lassen und miteinander plauschen. Oder beide zusammen konnten sich Aufführungen auf dem Schulhof und in der Sporthalle anschauen, zum Beispiel der lmeTanz, der Fußball aus der Kooperation mit dem VfL Repelen oder Instrumentalmusik über das Musikprojekt Jekits. Die Lehrer hatten das Schulfest, das alle vier Jahre gefeiert wird, unter das Motto "Lasst uns miteinander" gestellt. Hat die fusionierte Schule doch fast jeden Monat einen Schritt unternommen, um eine Schule zu werden. "Seit November haben wir nur noch einen Förderverein", sagt Vorsitzende Jasmin Baumert. Im Dezember zogen die 180 Schüler von der Johann-Steegmann-Allee für zwei Tage in das Offene-Ganztag-Gebäude mit Mensa an der Talstraße. "Dort war die Heizung ausgefallen", erzählte Laura Büse, die als kommissarische Konrektorin den Standort an der Talstraße leitet. Anfang des Jahres hatten Eltern und Lehrer die Idee, die neue Schule Lindenschule zu taufen. Im April stimmte der Rat zu. "Anfang Mai ist ein Schreiben aus Düsseldorf gekommen", sagt Schulleiterin Alexandra Wirth. "Wir dürfen uns Lindenschule nennen. Offiziell heißen wir ab 1. August so. Dann haben wir das Briefpapier und alle Stempel zu wechseln."

Anschließend will die Lindenschule an beiden Standorten jeweils eine Linde pflanzen, die das Zusammenwachsen der Standorte symbolisieren soll.

Quelle: RP
 
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