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Rheurdt
25 neue Wohnungen im Schaephuysener Ortskern

Rheurdt. Die GWS Wohnungsgenossenschaft Geldern will zwischen Haupt-, Grün- und Pastoratstraße ein dreigeschossiges Gebäude errichten. Darin sollen 25 Wohnungen Platz finden, die zwischen 50 und 88 Quadratmeter groß sind. "Wir haben bereits 22 Interessenten", sagt Paul Düllings. Er ist Geschäftsführer der Wohnungsbaugenossenschaft. Zusammen mit dem Kerkener Architekten Lars Schroers stellte er die aktuelle Planung am Donnerstagabend vor, als der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Ökologie tagte. Von Peter Gottschlich

Das Bauvorhaben liegt im Schaephuysener Ortskern am Bürgermeister-Beelen-Platz. 50 Bürger verfolgten die Ausschusssitzung. Bislang befinden sich am Bürgermeister-Beelen-Platz neben Privatgebäuden eine Pizzeria sowie eine Seniorenbegegnungsstätte der Gemeinde. Da es für dieses Gebiet keinen Bebauungsplan gibt, hat sich das neue Gebäude nach Paragraph 34 des Baugesetzbuches an die umliegende Bebauung anzupassen. "Das Gebäude fügt sich in die Umgebung ein", sagt Lars Schroers. So ist die Fassade zur Hauptstraße aufgelockert und teilweise mit Klinkerelementen versehen. Außerdem ist es nur noch neun Meter hoch. Das ist fast vier Meter niedriger als in der ersten Planung, die der Architekt Ende September im Ausschuss für Gemeindeentwicklung vorgestellt hatte. Damals plante er noch mit einem Satteldach. Jetzt will er das Gebäude mit einem Staffelgeschoss mit Flachdach abschließen.

Im Erdgeschoss sollen neun Wohnung entstehen, im Obergeschoss ebenfalls neun. Dazu kommen sieben Wohnungen im Staffelgeschoss, mit dem das Gebäude abschließt. "Im Erdgeschoss könnte in die eine oder andere Wohnung auch ein Café oder eine Arztpraxis einziehen", sagt Paul Düllings. Jeder Wohnung ist ein Stellplatz in einer Tiefgarage zugeordnet, die unter dem Gebäude entsteht und über die Pastoratstraße und den Bürgermeister-Beelen-Platz erreichbar sein soll. In die Wohnungen, die die GWS als Eigentumswohnungen und als Mietwohnungen vermarkten will, sollen Ein- und Zweipersonenhaushalte einziehen. "Die 22 Interessenten sind vor allem junge Senioren um die 60", berichtet Paul Düllings. "Sie haben meistens Einfamilienhäuser, die jetzt zu groß sind."

Im Frühsommer will die GWS den Bauantrag einreichen, wenn sie das Projekt in Ausschuss für Gemeindeentwicklung vorstellt und grünes Licht erhält. Zum Jahreswechsel 2016/2017 ist der Abriss der bestehenden Gebäude geplant. Im Frühjahr 2017 soll der Neubau beginnen, der über die drei Geschosse 2000 Quadratmeter groß ist.

Quelle: RP
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