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Tradition
300 Besucher schießen in Asberg um Ostereier

Tradition: 300 Besucher schießen in Asberg um Ostereier
Anlegen, zielen und schießen: Rund 300 Gäste schossen jetzt um Ostereier. FOTO: Klaus Dieker
Moers. Eine alte Schützensitte ist es nicht, Tradition hat es trotzdem, das große Ostereierschießen des Schützenvereins Moers-Asberg. Seit inzwischen 14 Jahren kommen alljährlich rund 300 Besucher zu dem geselligen Ereignis. So auch diesmal.

"Wir waren, glaube ich, damals einer der ersten Vereine, die solch ein für jedermann offenes Ostereierschießen veranstaltet haben", erzählte Vereinspressewart Horst Sartowski im Keller des städtischen Kindergartens am Pandyk 81. Dort haben die Asberger Schützen seit 1995 mit dem Polizeisportverein gemeinsam einen kleinen Schießstand, wo die Besucher ihre österlichen Schießkünste unter Beweis stellen oder testen können.

Drei mit zehn Zielringen versehene Scheiben mussten dafür pro Durchgang möglichst genau in der Mitte getroffen werden. Wer das schaffte, bekam fünf Eier. Für weniger als 20 getroffene Ringe gab es immerhin noch ein Trostei. Dabei durfte jeder so viele Durchgänge machen, wie er wollte. Und das wurde auch gerne genutzt.

Schon in der ersten Stunde nach dem offiziellen Beginn um 16 Uhr hatte sich eine lange Warteschlange vor den insgesamt sechs Schießplätzen gebildet. Viele der Wartenden waren Gäste aus anderen Moerser Schützenvereinen und wussten, wie's geht, andere hatten zuvor noch nie ein Gewehr in der Hand gehabt und erhielten vor ihrem ersten Schuss zunächst eine fachkundige Einweisung durch Mitglieder des gastgebenden Vereins. So konnte auch so manch ein Anfänger mehr als eines der insgesamt 2500 zur Verfügung stehenden Eier voller Stolz mit nach Hause nehmen.

Jutta Langhoff

Quelle: RP
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