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Moers/Rheinhausen
Angela Puxi legt erstes Album vor: Saxofon goes Pop

Moers/Rheinhausen. Das "Badapapapaa" war eigentlich nur eine Guideline für ihr Saxofon, als sie den Einfall zu dieser Melodie auf dem Diktiergerät festhielt. Für manchen Leser mag das eher nach "Barbapapa", der französischen Zeichentrickfigur aus den 1970er Jahren, klingen. Die birnenförmige rosafarbene Figur, inspiriert von Zuckerwatte (barbe à papa), kann sich in alle möglichen und unmöglichen Formen verändern. Und so gesehen passt diese wunderbare Vielseitigkeit auch zu der Duisburger Saxofonistin Angela Puxi, die mit "Badapapapaa" endlich ihr erstes eigenes Album vorlegt. Denn auch Puxi ist in keine Schublade einzuordnen. Sie hat in Arnheim einen Studienabschluss für Jazz und Pop gemacht - und in diesem Spannungsfeld ist ihre Musik auch angesiedelt. War sie bisher mit Smooth Jazz und Lounge auf vielerlei Bühnen unterwegs, so bietet das neue Album mehr Pop, aber auch Anklänge an Funk.

Als Arbeiterkind sardischer Einwanderer in Moers aufgewachsen, lebt sie heute in Rheinhausen. Sie hat sich mit ihrem Wunsch, Musik zu machen, Saxofon zu spielen, durchgesetzt und ist mit viel Energie ihren Weg gegangen. Für ihre erste CD hat sie wunderbare Musiker ins Studio eingeladen, etliche darunter, die auch wie sie in Arnheim studiert haben, wie Goran Vujic, Bass, Ulf Stricker, Schlagzeug, und Thorsten Praest, Gitarre, die zusammen das Trio GUT bilden. Wunderbare Trompeten-Soli steuert der Berliner Jazzer Sebastian Studnitzky bei. Aber niemand weiß, wohin die Reise für sie geht. Vielleicht geht sie auch mehr in Richtung Gesang, wie sie im Song "Unconvenient" im Duett mit Dennis LeGree zeigt.

(brh)
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