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Kommentar
Appell, der gehört werden muss

Meinung | Moers. Alles wirkt so leicht, spielerisch und professionell gemacht auf dem Comedy Arts Festival in Moers. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt aber, dass es den Veranstaltern, dem Jugendkulturverein Bollwerk 107, eine enorme Kraftanstrengung abverlangt, bei seinem Publikum jedes Jahr aufs Neue genau diesen Eindruck zu hinterlassen.

Ohne die mehr als 100 ehrenamtlichen Helfer, die sich auch mit eigenen Ideen für das Außengelände (Spielstände wie Dosenwerfen) einbringen, wäre das traditionsreiche Fest der komischen Künste kaum zu stemmen. Trotzdem müssen die Veranstalter den Spargürtel immer enger schnallen, um Comedy Arts zu finanzieren. Da ist zu hoffen, dass der Appell von Geschäftsführerin Wenke Seidel, nicht zuzulassen, dass sich dieses Festival kaputt sparen muss, nicht ungehört verhallt. Es reicht, dass das Moerser Jazzfestival an Klasse verlieren wird. Seidels Blick richtet sich auch auf die Ratssitzung am Mittwoch. Dann soll auch über die Trägerschaft für die Festivalhalle entschieden werden. Comedy Arts braucht dieses Dach über den Kopf - aber mit einer besseren Ausstattung. Das hilft Kosten zu sparen. 

(aka)
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