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Moers
Ausstellung: So sah unser Moers früher einmal aus

Moers. Die Moerser haben in ihrer Geschichte nur wenige Gelegenheiten ausgelassen, sich an ihrer eigenen Historie zu vergreifen. So zögerten sie nicht, ihr Wahrzeichen, das Mattorn niederzureißen, als den Bürgern der Sinn nach einer Straßenbahn stand. Auch die Altstadt ist in weiten Teilen nur noch als hübsches Replikat erhalten. Umso aufschlussreicher sind Fotos aus der Vergangenheit, die dem Betrachter ermöglichen, sich ein Bild davon zu machen, was früher besser oder schlechter gewesen sein mag. Seit gestern haben Besucher der "Volksschule" am Hanns-Albeck-Platz Gelegenheit, auf großformatigen Fotos Historie zu erleben.

Organisiert hat die Ausstellung der Moerser SCI, der mit der Eröffnung gestern auch seine Reihe der "Moerser Stadtgespräche" startete. In dieser Reihe will der SCI Bürgern die Möglichkeit geben, im "Café Lyzeum" Bekanntschaft mit Zeitzeugen zu machen.

Als erster hatte gestern Wilfried Scholten, Vorstandsmitglied im Moerser Museums- und Geschichtsverein und Auto des Buches, "Moers zur Kaiserzeit", Gelegenheit, die Besucher in die Vergangenheit zu entführen. Ihm assistierte der Moerser Schneidermeister Heinz Frohnhoffs. Scholten verwies auf die anstehenden Überplanungen der Wallanlagen, für die ein Blick auf die Geschichte unentbehrlich sei. Frohnhoffs rezitierte ein fast vergessenes Heimatlied, in dem sich "Fisternölleken trinkt" auf "fröhliche Lieder singt" reimt.

Geöffnet werktags von 10 und 17 Uhr noch bis zum 15. Dezember

(ock)
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