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Moers
Azubis beraten Schüler auf Ausbildungsbörse

Moers: Azubis beraten Schüler auf Ausbildungsbörse
Ein Besucher probiert das Körpermodell am Stand des St.-Josef-Krankenhauses aus. Im Hintergrund ist die Auszubildende Milana Chataeva zu sehen. FOTO: KDI
Moers. Rund 70 Unternehmen und Hochschulen aus der Region haben am Mercator-Berufskolleg für Ausbildung und Studium geworben. Die Börse ist die größte Messe ihrer Art am Niederrhein. Von Philipp Kluge

Milana Chataeva ist Auszubildende am St.-Josef-Krankenhaus. Die 21-Jährige wollte ursprünglich Medizin studieren. "Nach zwei Praktika wurde mir allerdings geraten, eine Ausbildung zur Krankenpflegerin zu machen. Denn dort lernt man viel mehr Gebiete eines Krankenhauses kennen", sagt Chataeva. Sie hat auf der Ausbildungsbörse am Mercator-Berufskolleg am Stand des Krankenhauses interessierte Schüler über ihren Beruf informiert. "Ein paar möchten jetzt sogar ein Praktikum bei uns machen", sagte sie.

Schüler von zehn weiterführenden Schulen aus der Region haben gestern die 24. Ausbildungsmesse am Berufskolleg besucht. Rund 70 Unternehmen stellten ein breites Berufsspektrum vor, so dass die Schüler Einblick in viele verschiedene Arbeitsgebiete bekamen. Die Stände waren im Foyer, in der Aula und in der Sporthalle des Mercator Berufskolleg aufgebaut. "Dabei sind pro Stunde ungefähr 300 Schüler einmal die Runde gegangen", sagte Herbert Beck, Schulleiter des Mercator. Er freute sich auch über die Hochschulen, die sich auf der Messe präsentiert haben. "Man darf nicht vergessen, dass wir eine Ausbildungs- und Studienbörse sind. Und dazu noch die Größte am Niederrhein."

Ab 2020 wird die Ausbildungsbörse ihren Ort wechseln, dann ist der Bau des "Campus Moers" an der Repelener Straße abgeschlossen. Dort werden die drei bestehenden Berufskollegs aus Moers angesiedelt.

Die Ausbildungsbörse wird ohne fremde Hilfe von dem Berufskolleg auf die Beine gestellt. "Engagierte Mitarbeiter ermöglichen es Jahr für Jahr, dass wir eine erfolgreiche Messe für Schüler aus der Region gestalten können", sagte Schulleiter Beck und erklärte weiter: "Die Unternehmen profitieren von der vorhandenen Nähe zu den Interessenten, und die Schüler können sich über Berufe informieren. Das ist eine Win-win-Situation, bei der beide Seiten profitieren. Deshalb kommen die Unternehmen immer wieder zu der Börse." Viele Unternehmen haben gestern auch Bewerbungen für Praktika entgegengenommen. "Das ist einer der wichtigsten Punkte an unserer Ausbildungsbörse: Die Nähe zwischen Unternehmen und Schülern ist so stark vorhanden, wie sonst nirgendwo."

Von 10 bis 14 Uhr waren die Türen der Ausbildungsbörse für die Schüler geöffnet. Das St.-Josef-Krankenhaus konnte gestern vielen Jugendlichen weiterhelfen. "So eine Ausbildungsbörse ist ein enormer Vorteil für Interessierte", sagte die Auszubildende Milana Chataeva. Der Stand des Krankenhauses sei gut besucht gewesen. Ein Oberkörpermodell eines Menschen mit herausnehmbaren Organen lockte viele Interessenten an.

Quelle: RP
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