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Moers
Baracken am Bahnhof weichen Behinderten-WGs

Moers: Baracken am Bahnhof weichen Behinderten-WGs
So soll das neue Wohn- und Geschäftshaus am Bahnhof aussehen. FOTO: Stadt Moers
Moers. Die Tage für einen der letzten "Schandflecke" im Umfeld des Moerser Bahnhofs sind gezählt: Roland Rösch, Geschäftsführer der Wohnungsbau Stadt Moers, stellte gestern Pläne für den Neubau des Geländes auf der südlichen Seite der Homberger Straße vor.

Dort soll zwischen Bahnunterführung und Vinzenzpark ein dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Das Besondere daran: Bei den künftigen Bewohnern wird es sich je zur Hälfte um behinderte Jugendliche und Senioren handeln, die in betreuten Wohngemeinschaften leben werden. Vorgesehen sind insgesamt 18 Wohneinheiten. Die Kaltmiete der mit Landesmitteln geförderten Apartments soll bescheidene 5,25 Euro betragen.

In die Scherpenberger Cecilienschule soll ebenfalls neues Leben einziehen. Nachdem die Volkshochschule vor drei Jahren auszog, steht der rund 100 Jahre alte Bau weitgehend leer. Nun will die Wohnungsbau dort 17 seniorengerechte Wohnungen mit einer Größe zwischen 38 und 80 Euro pro Quadratmeter sowie eine Tagespflegeeinrichtung mit einer Fläche von 305 Quadratmeter einbauen. Bewohner müssen pro Quadratmeter 8,80 Euro einkalkulieren. Dennoch ist die Nachfrage groß.

Die Baracken auf dem Schulhof werden einem Neubau weichen. In dem finden zwölf Sozialwohnungen mit Flächen zwischen 46 und 62 Quadratmeter Platz.

Bei dem vierten Großprojekt, das die Wohnungsbau im kommenden Jahr angehen will, handelt es sich um massiv gebaute Flüchtlingswohnungen an der Niephauser Straße in Repelen. Die zwölf Wohnungen sollen mit jeweils etwa vier Personen belegt werden und werden ebenfalls aus Landesmitteln gefördert.

Sobald wie möglich sollen die Wohnungen aber für den normalen Sozialwohnungsmarkt zur Verfügung stehen.

(ock)
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