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Rheurdt
Bau des Mobilheims beginnt nächste Woche

Rheurdt. Rheurdts Verwaltung erwartet, dass die Zahl der Flüchtlinge bis März auf 200 Personen steigen wird. Von Stefan Gilsbach

Die Gemeinde Rheurdt wird voraussichtlich in der nächsten Woche beginnen, die neuen Mobilheime für Asylbewerber an der Rathausstraße 27 aufzubauen. "Der Platz wird gerade vorbereitet", erklärt Verwaltungsmitarbeiter Ralf Spengel. "Wir waren nun noch auf eine Mitteilung der Firma."

Die Mobilheime verfügen über eine Achse und können per Lastwagen angeliefert werden. Daher können die Wohneinheiten ohne Probleme verlegt oder abtransportiert werden, ohne die Fläche, auf denen sie stehen, versiegeln zu müssen. Im Kreis Kleve hatte man dieses Konzept bereits in der Stadt Kevelaer genutzt. Das Mobilheim wird aus vier einzelnen Gebäudeteilen bestehen, erläutert Spengel. 20 Personen können dort eine Bleibe finden, es gibt vier separate Wohnungen mit einer Größe bis zu 42 Quadratmetern. Zwei Wohnungen sind für sechs Personen, zwei weitere für vier Personen gedacht. Jede Wohnung hat ein eigene Küche und ein eigenes Bad.

"Wir möchte in dem Mobilheim vor allem Familien unterbringen", sagt Spengel. Bislang hatte man Familien in einer Wohnung an der Aldkerker Straße eine Bleibe verschaffen können, doch die Verhältnisse dort seien auf die Dauer zu beengt. Die Mobilheime gelten als gute Alternative zu Containern, sie bieten den Bewohnern einen besseren Standard. Allerdings gibt es in Rheurdt auch noch eine Wohncontaineranlage am Hallenbad.

Über die aktuelle Situation der Asylbewerber in Rheurdt wird die Verwaltung in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Generationenvernetzung Auskunft geben. Laut der Vorlage leben derzeit in der Gemeinde 128 Asylbewerber, darunter 33 Kinder. Neben Einzelpersonen zählen dazu auch 16 Familien. Die Gemeindeverwaltung geht davon aus, dass die bis Ende März die Zahl der Asylbewerber in Rheurdt auf 200 steigen wird. "Wir sind weiter dabei, den Wohnungsmarkt zu sondieren", berichtet Ralf Spengel. Als Notunterkunft dient zurzeit das "Blaue Haus der ehemaligen Hauptschule an der Finkenstraße. Für zwölf Familien konnten Wohnungen in Rheurdt und Schaephuysen angemietet werden. "Aktuell gibt es nur noch einen freien Raum an der Hauptschule, der für eventuelle Neuzuweisungen genutzt werden kann", heißt es in der Ausschussvorlage der Gemeinde.

Mehr zu der Sitzung am 19. November unter www.rheurdt.de

Quelle: RP
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