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Rheurdt
Bauland für Gewerbe ist in Rheurdt teuer

Rheurdt. Wenn es um die Preise für Bauland in Gewerbegebieten geht, steht die Gemeinde Rheurdt im Kreis Kleve recht weit oben auf der Liste. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Bericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis. Demnach kosten Flächen im Gewerbegebiet in Rheurdt 41 Euro pro Quadratmeter. Teurer ist es nur noch in Straelen (47,81 Euro) und in der Kreisstadt Kleve (46,35 Euro). Der Durchschnittspreis im Kreis beträgt 38,18 Euro. Die günstigsten Gewerbeflächen gibt es in Kranenburg (20 Euro), Geldern (26,57 Euro) und in Rheurdts Nachbargemeinde Issum (26,73 Euro).

"Die höheren Preise liegen daran, dass nur ein Teil der Flächen mit Fördergeldern des Landes erschlossen worden sind", erläutert Klaus Kleinenkuhnen, Bürgermeister der Gemeinde Rheurdt. Die geförderten Flächen seien für rund 23 Euro pro Quadratmeter verkauft worden, davon sind jedoch keine mehr übrig. Von den Flächen für 41 Euro pro Quadratmeter seien noch 6500 Quadratmeter übrig. Zwar seien die Preise eine gewisse Hürde, dennoch sei man bei der Vermarktung der Flächen recht erfolgreich. "Es gibt sogar Gebiete, die gemischt für Gewerbe und Wohnen ausgewiesen sind, bei denen der Quadratmeterpreis 90 Euro kostet." Von diesen Flächen hat Rheurdt noch rund 700 Quadratmeter in Reserve.

Insgesamt kommen die Gutachter im Kreis Kleve zu dem Ergebnis, dass die Verkaufszahlen des Immobilienmarktes im vergangenen Jahr um zehn Prozent zurückgegangen sind. Bemerkenswert ist, dass Acker- und Grünland immer teurer werden. Seit 1990 stieg demnach der Quadratmeterpreis von Ackerland um 140 Prozent, nämlich von 2,33 Euro auf 5,61 Euro.

(s-g)
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