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Moers
Bei Streichern siegt das "Wir"-Gefühl

Moers. Cellisten vom Niederrhein treffen sich in der Moerser Musikschule, um dort im Rahmen des Programms "Cellissimo" gemeinsam Stücke einzustudieren.

Seit einigen Jahren findet ein besonderer Probentag für Cellisten für die Celloschülerinnen und -schüler der Moerser Musikschule statt. Auch diesmal hatte "Cellissimo" eine gute Resonanz. "Wir haben eine große Menge Cellisten vom linken Niederrhein hier, auch etliche Cellisten von den Musikschulen Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn", freute sich Sabine Günther-Richter, die mit ihrer Kollegin Annegret Nagel den Probentag leitete.

Die Vorbereitungen für den Cello-Aktionstag hatten schon Wochen zuvor mit der Auswahl der Stücke und der Vorbereitung im Unterricht begonnen. "Alle hatten vorab ihre Noten bekommen", erklärte Sabine Günther-Richter. "Die Aufgabe des Tages ist es, alles so zusammenzusetzen, dass Musik dabei herauskommt. Bei manchen Stücken ist das einfacher, bei manchen schwieriger. Wir hatten für alles nur ganz wenig Zeit, und wir sind nicht die Berliner Philharmoniker. Aber wir geben unser Bestes." Die Zusammensetzung des Ensembles, in dem Anfänger im Grundschulalter neben fortgeschrittenen Cellisten mit beachtlichen Wettbewerbserfolgen sitzen, ist jedes Jahr aufs Neue eine echte Herausforderung, der sich die Lehrkräfte mit bewundernswertem Engagement stellen. Und letztlich siegte auch diesmal das "Wir-Gefühl", das zum Markenzeichen von Cellissimo geworden ist. Mit großer Begeisterung und erfreulicher Intensität boten die rund 30 Cellisten ein Programm, das für jeden Zuhörer im gut besuchten Kammermusiksaal etwas zu bieten hatte: vom Largo aus einer Barocksonate über den "Jägerchor" aus dem "Freischüt bis zum großen Adèle-Hit und der populären* Pink-Panther-Melodie, die nicht wenige im Publikum zum Mitsummen animierte. Als Dank für den begeisterten Applaus gab es das letzte Stück, "Twinkle, twinkle", in der Zugabe gleich noch einmal.

(prs)
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