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Moers
"Benefiz Festival Urban Peace" findet Samstag statt

Moers. Zu Hip-Hop-Musik bei strahlender Sonne tanzen - und das für einen guten Zweck. Das ist der Plan der Veranstalter des Benefiz-Festivals Urban Peace. Am Samstag, 3. September, veranstalten Meike Schleper und Lukas Puchalski auf der Halde Rheinpreußen von 12.30 Uhr bis 23.30 Uhr ein musikalisches Event, das sich vor allem an junge Menschen richtet. Mit gesellschaftskritischer Musik und Infostände wird für verschiedene soziale Projekte geworben. Von Lena Goeres

Um 13 Uhr betreten die ersten Künstler die Bühne. Tatwaffe, Bermooda, Fleur Earth, Escape und Pillmann bei dem Festival zu hören. Die Comedians Manuel Wolff und Sertac Mutlu moderieren das Ganze. "Wir haben großen Wert darauf gelegt, Musiker zu finden, die Kopf und Verstand haben. Die Lieder haben alle eine Message", berichtet die Veranstalterin des Benefizfestivals, Meike Schleper.

Am späten Abend geht das Konzert in einen Tanzabend mit elektronischer Musik über. Mit Hilfe der Veranstaltung möchte man vor allem junge Menschen auf die Not von Menschen aufmerksam machen, die von Terror und Krieg betroffen sind. "Wir wollen mit dem Festival die Zivilgesellschaft stärken", erklärt Schleper. Die Veranstalter sammeln auf dem Benefizfestival Spenden für Flüchtlingsunterkünfte in Syrien und den Irak, die vor allem von Frauen, Kinder und Waisen bewohnt werden.

Vor einem halben Jahr haben sich die beiden Veranstalter zu dem Benefizfestival entschlossen. Seitdem waren sie auf der Suche nach Künstlern und Sponsoren. "Wir haben die Künstler und Sponsoren angeschrieben. Für die Künstler müssen wir nur für die Anfahrtskosten aufkommen. Sie spielen für den guten Zweck", berichtet Schleper. An Sponsorengeldern seien bisher 1500 Euro zusammen gekommen. Auch haben sie viele vergünstigte Konditionen erhalten, wie zum Beispiel für die Technik. "Dennoch tragen wir ein eigenes finanzielles Risiko", betont Schleper. Die Veranstalter haben sich finanziell an dem Projekt beteiligt. Durch den Eintritt von zehn Euro im Vorverkauf und zwölf Euro an der Tageskasse, hoffen sie, nicht auf ihren Kosten bleiben zu müssen. "Alles was zusätzlich an Geld erwirtschaftet wird, sind Spenden", erklärt Schleper.

Das Hip-Hop-Festival soll keine einmalige Sache sein, sondern ein fester Bestandteil der Festivalszene werden. "Sobald die Veranstaltung angenommen wird, wollen wir sie wiederholen", sagt Meike Schleper. Ein eigenes Spendenkonto haben die Veranstalter noch nicht eröffnet. Es sei aber ein Kooperationsvertrag mit dem Verein "Friedensbrücke - Kriegsopferhilfe" geschlossen worden.

Quelle: RP
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