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Moers
Besucher blicken hinter die Kulissen der Feuerwehr

Moers. Der Löschzug Repelen lud am Samstag zum Brandschutztag ein. Feuerwehrleute erklärten, wie die ausgestellten Fahrzeuge funktionieren. Die Jugendfeuerwehr kümmerte sich zudem um die kleinen Besucher. Schon von weitem war die 30 Meter hohe ausgefahrene Drehleiter mit der Fahne der Feuerwehr zu sehen, der Duft von Grillgut zog durch die Luft. Manch kleiner Besucher kam schon gleich mit einem Feuerwehrhelm zum Brandschutztag und versuchte sich an der Löschstation. Die Hüpfburg und das Spielmobil wurden von der Moerser Jugendfeuerwehr betreut. Denn schließlich sollte mit dem bunten Familienfest nicht zuletzt für Nachwuchs geworben werden. Auch der VfL Repelen und das Technische Hilfswerk (THW) waren dabei. Zudem codierte die Polizei Fahrräder.

Gerade auf das Miteinander mehrerer Organisationen komme es an, erklärte Löschzugführer Achim Sörgel, denn: "Alles, was nicht brennt, fällt unter die Rubrik technische Hilfeleistung." Ohne das THW mit seinem Bergräumgerät, einem Radlader mit riesiger Schaufel, sei beispielsweise bei einem Scheunenbrand nicht viel zu machen. Hat das Stroh einmal Feuer gefangen, müssen die brennenden Ballen mit dem Radlader nach draußen gebracht werden.

Am Gerätehaus am Jungbornpark wurde gezeigt, wie man eine eingeklemmte Person mit Spezialwerkzeugen aus einem Auto befreit. Mit der Handdruckspritze aus dem Jahr 1909, dem Oldtimer mit Tiefsaugpumpe und dem Spezialfahrzeug, in dem zwei Kilometer Schläuche Platz haben, gab es zudem viel zu sehen.

(BL)
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