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Kreis Wesel
Brockes (FDP) zu Besuch beim Salzbergbau in Borth

Kreis Wesel. Senkungsschäden und deren Regulierung im Fokus.

Dietmar Brockes, Landtagsabgeordneter und Sprecher der FDP im Unterausschuss Bergbausicherheit, hat sich im esco-Steinsalzbergwerk in Rheinberg-Borth über Abbau-Auswirkungen an der Oberfläche informiert. Dies teilte die Cavity GmbH, Schadensregulierer des esco-Vorgängers Solvay, mit. Brockes habe als Fazit gezogen, dass Bergschäden in einem objektiven, transparenten und unbürokratischen Verfahren reguliert werden müssten. Dazu seien engmaschige Messnetze und Hauseinmessungen wichtig, wie sie hier von Bergbauunternehmen betrieben würden.

Zu sehen ist der Besuch der FDP vor dem Hintergrund, dass sich die neugegründete Initiative der Salzbergbaugeschädigten bekanntlich für eine Schiedsstelle zur Schadensregulierung einsetzt, wie es sie auch im Kohlebergbau gibt. Dazu gibt es auch Unterstützung anderer Parteien, während die Unternehmen eine solche Schiedsstelle für überflüssig halten (RP berichtete mehrfach).

An der Grubenfahrt in Borth und einer Tour durch Büderich, Ginderich und Menzelen-Ost nahmen neben Brockes auch Sebastian Salewski, Referent für Energie, Industrie, Raumordnung und Landesplanung, sowie Hans-Peter Götzen, Ratsmitglied der FDP in Rheinberg, teil. Unterschiede zwischen Kohle- und Salzabbau, so heißt es in der Mitteilung, hätten esco-Werkleiter Hans-Heinrich Gerland und Cavity-Geschäftsführer Reinhard Maly erläutert.

(fws)
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