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Moers
Broschüre informiert über das "Theater in der Stadt"

Moers. Seit 2003 trägt Intendant Ulrich Greb das Schlosstheater in die Stadt hinein - mit Inszenierungen an ungewöhnlichen Orten, mit Aktionen in der Fußgängerzone und im Schlosspark, mit Workshops an Schulen und durch Kooperationen mit Moerser Vereinen und Initiativen. Der Verein "Freunde des Schlosstheaters" hat jetzt in einer 45-seitigen Broschüre zusammengetragen, wie das Schlosstheater abseits der Bühne das Leben in der Stadt Moers bereichert. "Theater in der Stadt" heißt die Broschüre und ist in einer Auflage von 5000 Stück in Moers erschienen. Das Heft ist kostenfrei und an verschiedenen Stellen in der Stadt ausgelegt. Der Freundesverein will so das Moerser Stadttheater stärken. "Wir möchten darstellen, wie stark das Schlosstheater in unserer Stadt verankert ist", betont Bernhard Scheid, Vorsitzender des Freundeskreises. Denn das scheint vielen Moersern noch gar nicht so bewusst zu sein. "Unser Theater sucht mit seinen Projekten immer wieder die Vernetzung mit den kulturellen und sozialen Initiativen und Einrichtung der Stadt und der Region", sagt Bernhard Scheid.

In der Broschüre erfahren Interessierte, dass das Schlosstheater seit vielen Jahren im Dialog mit den Weltreligionen steht und die Reihe "Kirche begegnet Theater" ebenso initiiert hat wie die "Große Tafel" im Schlosspark, an der seit 2007 jedes Jahr mehr als 500 Besucher zusammenkommen, um im Schatten der Bäume zu feiern. Die Herausgeber der Broschüre weisen auch auf das Engagement des Theaters in Schulen und Kindertagesstätten hin. Sie stellen insbesondere das Junge StM und den Kids-Club vor, die von den beiden Theaterpädagogen Holger Runge und Robert Hüttinger geleitet werden.

In der Broschüre findet sich auch eine Liste aller Schulkooperationen, die das Schlosstheater in den vergangenen Jahren geschlossen hatte. Durch sie kommen Kinder und Jugendliche mit Theater und Kreativität in Kontakt. "Das Schlosstheater unterscheidet sich gerade hier von allen anderen Modellen wie zum Beispiel reisenden Theatern", betont Jürgen Schmude, der mit Helmut Berns die Broschüre mit Inhalten gefüllt hat. Diese kommt zur rechten Zeit. Der 2016 in Moers gestartete Kulturentwicklungsprozess geht in die Umsetzungsphase.

Den Freundeskreis treibt die Sorge um, was beispielsweise aus den Theater-Werkstätten und dem Terheyden-Haus als Theatersitz wird.

(aka)
 
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